Corona im Burgenland

Traditionsbetrieb trotzt der Krise

Burgenland
15.04.2021 16:03
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Die Busbranche liegt seit Corona auf dem Boden. Eine Firma aus Hornstein beschäftigt trotzdem 34 Lenker für ihre aus 38 Bussen bestehende Fahrzeugflotte - und das ohne Kurzarbeit!

Vor mittlerweile 73 Jahren wurde das Hornsteiner Unternehmen K & K Busreisen gegründet. Heute lenken mit Gerald und Stefan Kutsenits die Enkel des Gründers die Firmengeschicke und steuern ihre Busflotte durch turbulente Zeiten. „Die Reisebusbranche ist de facto tot“, gibt sich Stefan Kutsenits keinen Illusionen hin.

Fast 40 Busse, 34 Lenker
Aufgeben ist für das engagierte Brüderpaar aber keine Option, trägt man doch die Verantwortung für viele Mitarbeiter: „Wir kämpfen um jeden Auftrag und sind etwa im Linienbusverkehr, im Schienenersatzverkehr oder im Behördenauftrag sowie mit Spitzensportlern zu Veranstaltungen unterwegs.“

34 langjährige Lenker sind in Vollbeschäftigung, Kurzarbeit gibt es für die Fahrer nicht. 38 Busse hat das Unternehmen derzeit, von denen 33 im Einsatz stehen.

„Wir sind zum Glück breit aufgestellt. Doch ohne staatliche Hilfen ginge es trotzdem nicht“, so Stefan Kutsenits.

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