Österreichs Fußball-Team wärmte sich mit einem glanzlosen 3:1 gegen die Färöer-Inseln für das Duell am Mittwoch um Platz eins auf. Der Gegner kommt nach 8:0 gegen Moldawien mit makelloser Bilanz.
Nach 19 Minuten 0:1 hinten, zur Pause alles umgedreht (3:1), am Ende nach rund 70 Prozent Ballbesitz 3:1 – Österreichs Team fuhr den erwarteten Pflichtsieg gegen die Färöer Inseln letztendlich problemlos ein, auch wenn von Fußball-Glanz nicht viel zu sehen war.
Wenigstens hat sich keiner verletzt, ist jeder bereit für die nächste Partie. Die kein Honiglecken wird, kommen doch die 10:0-Dänen, Österreichs größter Gegner um Platz eins in der WM-Qualifikationsgruppe düst derzeit locker durch diese: 2:0 in Israel, gestern 8:0 gegen Moldawien, gelingt heutzutage nicht mehr oft. Bemerkenswert: Teamchef Kasper Hjulmand hatte gegenüber dem Israel-Spiel bis auf Tormann Schmeichel die komplette Startelf ausgetauscht, die Stars wie Eriksen oder Poulsen kommen sehr ausgeruht nach Wien.
Wo man Mittwoch eine verbesserte österreichische Mannschaft sehen will und muss, eine Leistungssteigerung muss her, will man den Dänen, die der echte Prüfstein sind, Paroli bieten.
Teamchef Franco Foda musste zwar der Mannschaft den Vorwurf der mangelnden Chancenauswertung machen („vor allem nach der Pause hatten wir uns mehr vorgenommen“), nimmt aber mehr das Positive mit: „Wir sind nach dem Rückstand ruhig geblieben, haben das Tempo erhöht und mit starken fünfzehn Minuten alles klar gemacht.“
Aber: Die „10:0“-Dänen sind uns zumindest beim Torverhältnis derzeit enteilt – das darf man nicht vergessen, da hat Österreich gestern einiges liegen gelassen.
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