Ausrufezeichen von Snowboarder Arvid Auner! Nach dem Gesamtsieg im Europacup, den der Steirer kürzlich fixierte, bretterte der 24-Jährige beim Parallelslalom in Berchtesgaden als Dritter erstmals in seiner Karriere auf das Podium im Weltcup. Er behielt im kleinen Finale in einem österreichisch-italienischen Duell gegen Edwin Coratti um eine Hundertstelsekunde die Oberhand.
„Ich weiß, dass der Speed da ist. Nur muss ich das auch am Tag X im Rennen zeigen", hatte der Grazer, der vor allem von Zimmerkollege und Weltmeister Benjamin Karl während der Saison extrem viel mitnimmt, vor dem Weltcup-Finale in Bayern noch zur „Krone“ gemeint. Nach Platz drei strahlte der Raceboarder dann bis über beide Ohren.
„Es war ein unbeschreibliches Gefühl, bei der Siegerehrung als Dritter aufgerufen zu werden - und das beim letzten Rennen der Saison! Dabei hat der Tag nicht wirklich gut begonnen. Der Kurs war ziemlich gerade gesteckt, was mir eigentlich gar nicht so liegt. Und dann habe ich auch noch den ersten Quali-Lauf ziemlich verbremst, aber mit voller Attacke im zweiten habe ich es als 14. noch in das Finale geschafft. Dort ist es dann von Neuem losgegangen. Dass ich das kleine Finale um eine Hundertstel gewonnen habe, habe ich im ersten Moment gar nicht mitbekommen. Ich habe in den letzten vier, fünf Toren noch einmal Vollgas gegeben und auf der Ziellinie die Hand nach vorne gerissen. Es ist so cool, dass es für das Podest gereicht hat“, freute sich Arvid Auner über Platz drei.
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