Thomas Tuchel, einer von vier deutschen Trainern, die noch in der Königskategorie dabei sind, steht mit seinem FC Chelsea im Viertelfinale der Champions League. Und er gibt sich kämpferisch: „Gegen uns will niemand spielen“, meint er (im Video).
Gespannt blicken nicht nur die Bayern nun am Freitag nach Nyon, wo die Auslosung der Runde der besten Acht auf dem Programm steht. Als möglicher Gegner brachte sich am Mittwochabend auch Chelsea in Position. Die „Blues“ besiegten Atletico Madrid daheim mit 2:0 und bleiben unter Thomas Tuchel defensiv kaum überwindbar. Flick und Tuchel sorgten auch für ein Novum: Gemeinsam mit Jürgen Klopp (Liverpool) und Edin Terzic (Dortmund) stehen vier deutsche Trainer im Viertelfinale - das hat zuvor noch keine Nation geschafft.
Aus London gab es kämpferische Töne zu hören. „Ich bin sicher, dass niemand gegen uns spielen will“, sagte Tuchel vor der Auslosung. „Wir haben keine Angst und nehmen, was kommt“, meinte der Deutsche. Chelsea steht erstmals seit sieben Jahren wieder im Viertelfinale.
Als Hakim Ziyech (34.) nach dem 1:0 im Hinspiel gegen Atletico daheim weiter nachlegte, war die Geschichte des Spiels schon geschrieben. Chelsea ließ gegen Luis Suarez und Co. so gut wie nichts zu. Emerson Palmieri (94.) traf noch in der Nachspielzeit. Mit der unter dem seit Jänner an der Stamford Bridge arbeitenden Tuchel etablierten Sicherheit sind die „Blues“ ein ernst zu nehmender Gegner. Auch ihre Konstanz - sie haben keines der letzten 14 Pflichtspiele verloren - muss eine Warnung an die Konkurrenz sein.
Verdient
„Das Wichtigste ist, dass wir es auch verdienen. Wir spielen mit einem besonderen Zusammenhalt, und Ergebnisse wie dieses geben einem das gewisse Gefühl, besondere Dinge erreichen zu können“, hielt Tuchel fest. Die Hinspiele im Viertelfinale werden am 6./7. April ausgetragen, die Rückspiele finden eine Woche später statt. Auch die möglichen Halbfinal-Paarungen werden bei der Auslosung ermittelt.
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