Last-Minute-Ordnung

So ist ruckzuck aufgeräumt, wenn Besuch kommt!

Wohnkrone News
10.12.2010 15:26
„Kommt doch mal vorbei auf eine Jause!“ – in der kalten Jahreszeit lädt man gerne Freunde, Verwandte und Bekannte zu gemütlichen Treffen in den eigenen vier Wänden ein. Das ist nett. Aber nicht immer. Dann nämlich, wenn auch noch kurz vor dem erwarteten Besuch die Wohnung alles andere als ordentlich aufgeräumt ist. Hier helfen Tipps und Tricks, wie man möglichst rasch Ordnung herzaubert.

Im Winter kann man es sich zu Hause im Wohnzimmer so richtig gemütlich machen. Schade nur, dass die ausgiebigen „Couch-Orgien“ meist Spuren hinterlassen. Im Winter gönnt man sich auch gerne frühmorgens noch zusätzliche fünf Minuten im Bett, da muss es aber dann in Küche, Bad und auch beim Anziehen eben ein wenig rascher gehen – fürs Wegräumen von Geschirr und Schmutzwäsche ist dann am Abend ja sowieso noch genügend Zeit. Oder am nächsten Tag. Oder noch besser ausgiebig am Wochenende?

Ganz gleich, wen man zu Besuch erwartet: Das eindeutig Gute an Einladungen ist, dass sie förmlich zum Aufräumen zwingen. Klingt ein wenig nach Stress  - und ist es auch. Doch selbst in vergleichsweise kurzer Zeit kann man mit ein paar Tricks und Kniffen besuchertaugliche, saubere Resultate erzielen.

Die Grundregeln für „Last-Minute-Ordnung“
Wichtigstes Gebot: Fang an und tu es! Sinnlos Zeit vor dem Fernseher zu schinden, bringt es eindeutig nicht. Daher: Fernseher abdrehen (lenkt nur ab), Bücher und Zeitschriften weit wegräumen und stattdessen flotte Lieblingsmusik auflegen.

Ist die Zeit knapp, muss man auf alles achten, was den Eindruck von Ordnung und Sauberkeit vermittelt. Das ist nicht unbedingt immer gleichbedeutend damit, dass es auch tatsächlich makellos sauber ist.

Die allerwichtigste Grundregel für das Signal „Hier herrscht Ordnung“ sind laut Psychologen (ja, die haben sich auch damit befasst!) leergeräumte Böden und Abstellflächen. Auch wenn das Chaos schier unüberwindbar scheint, am Einsammeln diverser Gegenstände und am Abräumen vom „Restmüll“ gemütlicher Stunden führt daher kein Weg vorbei!

Schnelle Ordnung mit System
Was man immer zu Hause haben sollte, sind große Säcke. Klar, man kann jetzt alles wahllos in ein oder zwei Säcke und/oder Schubladen stopfen. Dauert aber summa summarum ziemlich lang und hinterher hat man mit dem wahllosen Ansammeln mindestens doppelt so viel Arbeit. Besser ist es daher, mehrere Haufen für verschiedene Säcke anzulegen. Zum Beispiel: Ein Sack Mist, ein Sack Schmutzwäsche, ein Sack Freizeit (Bücher, Spiele etc.) usw. Mist wegbringen und die restlichen Säcke dann erst mal bis nach dem Besuch gut verstauen – ein verstecktes Plätzchen dafür findet sich immer!

Putz-Profis empfehlen übrigens, einen Sack oder eine Kiste bereit zu halten, in die man alles hineingibt, bei dem man sich unschlüssig ist, ob man es noch braucht oder nicht. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen hält man sich beim Aufräumen unter Zeitstress nicht mit solchen Überlegungen auf, zum anderen bringt die Zeit die Ergebnisse. Denn alles, was man dann im Frühjahr noch nicht wieder aus dem Sack geholt hat, kann man ruhigen Gewissens weggeben.

In der Küche sind Geschirrspüler und Mistsack die wichtigsten Helfer, sodass man hier ebenfalls innerhalb kürzester Zeit auf zumindest relativ leergeräumte Flächen blicken kann. Im nächsten Schritt dann Tische, Regale etc. mit einem feuchten Tuch wischen, wobei es nichts ausmacht, wenn Brösel oder Krümel auf den Boden fallen. Denn jetzt heißt es ausgiebig lüften (frische Luft gehört zur Sauberkeit!) und staubsaugen.

Der Trick mit den Gerüchen
Nicht nur das Auge entscheidet, was wir als sauber empfinden, sondern auch die Nase. Vielleicht nicht ganz umweltfreundlich, aber schon einmal erlaubt ist der kräftige Einsatz aller Putzmittel, die neben der reinigenden Wirkung auch nach hygienischer Sauberkeit „duften“. Zumindest grob mit genügend Möbelpolitur über die sichtbaren Möbelstellen wischen und Spiegel und eventuelle Glasflächen mit Küchenrolle und Glasreiniger (Zitrusduft empfehlenswert!) auf schnellen Hochglanz bringen. Dieselben Grundsätze gelten übrigens auch für den Toiletten- und Badbereich.

Tipp für die Küche: Wirklich angenehm sauber im Duft und darüber hinaus auch noch  ein gutes Mittel gegen Lebensmittelmotten ist das Abwischen der Flächen mit lauwarmen Wasser, dem ein Hauch von Zitronenöl beigegeben ist. Das geht sehr rasch und der sanft-saubere Zitronenduft hält für Stunden.

Vorsicht allerdings vor zuviel Raum-Duftsprays. Diese täuschen niemanden und wirken im schlechtesten Fall schlicht unangenehm auf den Besuch!

Was sonst noch erlaubt ist
Ein ebenfalls wichtiger Helfer für „Not-Aufräumaktionen“ ist der frühe Dämmerungseinbruch im Winter. Wo nicht viel Licht, da auch nicht viel Schmutz!

Und richtig gemütlich ist es ja sowieso erst bei Kerzen- oder zumindest stark heruntergedämmtem Licht. Eine liebevoll arrangierte Kerzeninsel auf Couch- oder Esstisch sorgt nicht nur für entspannte Stimmung, sondern auch weitgehend für gnädige Dunkelheit im Rest des Raumes.

Gegen Flecken auf der Couch, die längere Putzaktionen beanspruchen würden, helfen gemütliche (saubere!) Decken und viele Kissen, die heuer sowieso voll im Trend liegen.

Tipp: Bei Kissenbezügen stets eine „Notfall-Garnitur“ bereit halten! Die Bezüge sind rasch ausgetauscht und verbreiten eine angenehm frische und saubere Ausstrahlung.  

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