Seit 2010 wird neben dem „Wort“ und dem „Unwort“ des Jahres auch der „Anglizismus“ des Jahres gekürt. 2020 entschied sich die Jury wenig überraschend für „Lockdown“ als Gewinner. Der Begriff führe bereits ein Eigenleben und werde auch zusammengesetzt benutzt - etwa in „Lockdown-Verstöße“.
Der in der Corona-Krise gebräuchliche Begriff „Lockdown“ ist in Deutschland zum „Anglizismus des Jahres“ 2020 gekürt worden. „Überzeugt hat die Jury am Wort 'Lockdown' neben der zentralen Rolle, die es in der Diskussion um die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie spielt, seine schnelle Integration in den Wortschatz des Deutschen“, so das Gremium rund um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch über die Wahl.
Das Wort führe schon ein Eigenleben und werde auch zusammengesetzt benutzt. Die Initiative "Anglizismus des Jahres" würdigt seit 2010 jährlich „den positiven Beitrag des Englischen“ zur deutschen Sprache. Frühere ausgezeichnete Begriffe waren etwa „Influencer“ und „Shitstorm“.
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