Der Fall kam vor einer Woche ins Rollen, als zwei Beamte der Polizeiinspektion Graz-Eggenberg die Drogenabhängige wegen offener Verwaltungsstrafen befragten. Dabei sahen sie auf dem Küchentisch der 31-Jährigen zahlreiche fremde E-Cards liegen. Sie alle sollen von Diebstählen stammen.
Tochter für Diebstähle "geschult"
Für diese Diebstähle soll die Grazerin ihre Tochter "geschult" haben. Mit nervigen Fragen lenkte die Mutter Angestellte und Kunden in diversen Geschäften ab; in der Zwischenzeit griff die Tochter zu und stahl laut Beamten Geld aus den Kassen oder Handtaschen aus den Einkaufswagen. Mit dem Bargeld, etwa 3.000 Euro, soll die Mama ihre Mephedronsucht finanziert haben. Die Tochter bekam Süßigkeiten.
Bei ihrer Diebestour stahl die 13-Jährige laut Exekutive auch ein 4.000 Euro teures Mini-EKG-Gerät sowie eine PC-Maus. Beide Gegenstände befanden sich in schwarzen Lederhüllen. Deshalb glaubte die Schülerin wohl vorerst, kostbare Handys erbeutet zu haben. Die Grazerin wurde angezeigt, die Tochter wird laut Beamten psychologisch betreut.
von Manfred Niederl, "Steirerkrone"
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