07.01.2021 16:27 |

Dauer-Verletzungen

Fix! GAK-Routinier Elsneg beendet seine Karriere

„Ich mag nicht mehr!“ Hatte Fußball-Routinier und GAK-Stürmer Didi Elsneg im Oktober zur „Steirerkrone“ gesagt. Schon damals hatte der 30-jährige frühere Auslandslegionär (Italien) sowie über 200-fache Bundesliga-Profi nach Serien-Verletzungen laut ans Aufhören gedacht. Jetzt ist der Schritt passiert. Didi bleibt seinem GAK aber treu, wird künftig die sportlichen Geschicke als Manager mit übernehmen.

Nach einem Kreuzbandriss versuchte Elsneg vor eineinhalb Jahren ohne OP auszukommen, vier Wochen danach kam im Cup ein Meniskusschaden dazu, eine Operation war unumgänglich. Am Weg retour wurde Didi mit dem Moped von einem Auto abgeschossen und fiel erneut aus. Zuletzt erlitt er einen Bandscheibenvorfall - und im Herbst erwischte es den Routinier im Zweitliga-Derby mit dem GAK gegen Lafnitz an der Achillessehne. Genug!

Nach dieser neuerlichen, schweren Verletzung im Spiel gegen die Oststeirer am 29. September beendet das GAK-Eigengewächs, das bei Sampdoria und Frosinone in Italien spielen durfte und in der Bundesliga für Kapfenberg und Ried je über 100 Spiele abolvierte, seine Spielerkarriere endgültig. Dem Profifußball - und seinem GAK - bleibt der 30-Jährige trotzdem erhalten. Er unterstützt ab sofort Sportchef Alfred Gert bei dessen Aufgaben. Mit dem klaren Ziel, dessen Agenden mit Beginn der neuen Saison zu übernehmen.

„Die Entscheidung ist mir anfangs natürlich nicht leicht gefallen, aber inzwischen bin ich mir sicher, dass es so richtig war. Ich habe mich auch in meinem alten Job durchaus wohl gefühlt, aber als ich gefragt wurde, ob ich mir eine berufliche Zukunft beim GAK vorstellen könnte, da musste ich nicht lange überlegen“, erklärt Elsneg, der für seine neue Tätigkeit beim GAK seinen Job in der Privatwirtschaft aufgibt.

In Zukunft soll die Position des sportlichen Leiters beim GAK hauptberuflich besetzt werden, was einer der Hauptgründe für die Veränderung auf dieser Position ist. „Ich bin fast 66 Jahre alt, genieße jede Minute, die ich mit meinen Enkelkindern verbringen darf und muss mir selbst eingestehen, dass ich das im zukünftig geforderten Ausmaß nicht mehr machen kann“, so der aktuelle Sportchef Alfred Gert.

 Steirerkrone
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