Wirbel um „Subali“

Impotentem Löwen droht jetzt der Tod

Löwe „Subali“ wurde extra aus Spanien in den Nürnberger Tiergarten geholt, damit er dort für Nachwuchs sorgt. Doch zwei Jahre später spielen im Gehege noch immer keine süßen Raubkatzen-Babys miteinander. Da das Tier seine Leistung nicht erbringt, droht ihm jetzt der Tod - Deutschland ist darüber empört.

„Bisher hat er noch nicht für Nachwuchs gesorgt, obwohl bei einer Untersuchung seine Zeugungsfähigkeit eindeutig festgestellt wurde.“ Mit diesen Worten stellte der Nürnberger Tiergarten vor zwei Jahren Neuzugang „Subali“ vor. Der Zoo hat also nicht ganz die Katze im Sack gekauft.

„Subali“ muss nun Platz für ein potentes Männchen machen. Ob er dann getötet wird, ist noch unklar. „Ich kann darin keinen ethisch-moralischen Unterschied sehen gegenüber anderen Gründen, die wir sonst für das Töten von Tieren heranziehen. Wir essen ausschließlich junge und kerngesunde Tiere, die wir millionenfach für uns schlachten lassen. Ich sehe keinen qualitativen Unterschied, was das Leben von einem Schwein und das Leben von einem Löwen betrifft“, so Zoodirektor Dag Encke.

Kronen Zeitung

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Donnerstag, 26. November 2020
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