02.11.2020 07:26 |

Zweiter Lockdown

Thomas Schäfer-Elmayer: „Kampf ums Überleben“

Durch den zweiten von der Bundesregierung verordneten Lockdown in Österreich könnten viele Tanzschulen, die ab Dienstag geschlossen sind, in die finanzielle Bredouille kommen. Schon im September warnten die Wiener Betriebe vor einem drohenden Aus für viele. Und auch Thomas Schäfer-Elmayer, Besitzer der gleichnamigen Tanzschule, sagt: „Wir führen momentan einen Kampf ums Überleben, das ist überhaupt keine Frage.“

Im Interview mit der Zeitung „Sprich!“ äußerte sich Schäfer-Elmayer zur aktuellen Situation. „Wir haben einen Bruchteil der Einnahmen, die wir vor Corona hatten, und nach wie vor hohe Kosten. Wo wir früher 50 Paare pro Tanzkurs hatten, sind es zuletzt drei Paare gewesen“, wird er in einer Aussendung der Zeitung am Sonntag zitiert.

„Schwer zu verkraften“
Der zweite Lockdown werde „für uns wirtschaftlich sehr schwer zu verkraften sein“, prophezeite er weiters. „Entscheidend wird sein, ob wir vom Finanzamt die zugesagten 80 Prozent Zuschuss bekommen.“

Er blickt aber auch optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, dass die Ballsaison 2022 wieder stattfinden wird. „Wir möchten da natürlich durchtauchen bis zur nächsten Saison. Denn dann wird ja - wenn alles gut läuft - mit einem enormen Andrang zu rechnen sein“, sagte er.

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