Aus der Spur geraten

F1-Zampano Bernie Ecclestone lobt erneut Diktatoren

Sport
20.10.2010 13:16
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat wieder mal über seine politischen Ansichten geplaudert und ist dabei mit Vollgas aus der Spur geraten. Der Brite, der in der kommenden Woche seinen 80. Geburtstag feiert, lobte in einem Interview mit der englischen Tageszeitung "The Guardian" Diktatoren und beleidigte nebenbei noch die Olympischen Spiele.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Ecclestone mit skandalösen Aussagen für Wirbel gesorgt. Damals sagte er der "Times": "Hitler war jemand, der die Dinge geregelt bekam." Nach einem Schrei der Empörung relativierte er später seine Äußerungen, legt aber nun wieder nach.

"Demokratie ist nicht der richtige Weg"
"Ich bekomme wieder Probleme, wenn ich das sage, aber ich glaube nicht, dass Demokratie der richtige Weg ist, ein Land zu führen. Man braucht jemanden, der den Lichtschalter an- und ausknipst", sagte Ecclestone und nannte auch gleich ein Beispiel: "Saddam Hussein war jemand, der den Schalter ausgeknipst hat. Er hat aus dem Irak ein stabileres Land gemacht. Das ist doch bewiesen, oder?"

Nebenbei ätzte der Milliardär auch noch über Olympia und bewies auch hier wenig Fingerspitzengefühl. "Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch", sagte Ecclestone im Interview. Dabei hat der Promoter im Moment eigentlich genug um die Ohren, denn die Formel-1-Premiere in Südkorea am Sonntag droht auf einer Großbaustelle stattzufinden.

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

(Bild: KMM)



Kostenlose Spiele