30.10.2020 06:00 |

Debatte entflammt

Aufregung um Ausschuss: Ein Ibiza-Lockdown droht

Nach dem „Krone“-Bericht über die Absage von Kathrin Glock und ihr Angebot einer Videobefragung streiten die Parteien über den Fortgang des Ibiza-U-Ausschusses. Und: Ein Kurz-Mitarbeiter sagte ab, will nun doch kommen.

Kommt der Ibiza-Lockdown? Diese Frage stellt sich nach einem „Krone“-Bericht. Kathrin Glock, Ehefrau von Waffen-Hersteller Gaston, soll am 26. November Auskunft erteilen zu Spenden an die FPÖ und Gegenleistungen (was Glock und FPÖ dementieren). Sie wolle das Corona-Risiko mit der Wien-Reise nicht eingehen, ansonsten könnte sie zu Hause ihren 91-jährigen Mann gefährden, so die 39-Jährige.

Doch bot sie eine Video-Befragung an. Aber außerhalb der Hofburg wären rechtliche Änderungen nötig. SPÖ und FPÖ können sich nun eine Aussetzung der Befragungen vorstellen. Für NEOS und Grüne kommt das nicht infrage.

Nächste Woche steht das Thema „Schreddern“ auf dem Programm
M., ein Mitarbeiter von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), sorgte für Aufregung, als er Festplatten aus dem Kanzleramt anonym entsorgen ließ. Am 27. Oktober teilte M. der Parlamentsdirektion via Anwalt mit, dass er nicht am 4. November aussagen könne. Er sei da auf Urlaub im Ausland. Das, obwohl sein Boss Kurz vor Auslandsreisen warnt.

Auf „Krone“-Anfrage sagt M.: „Ich werde wie jeder andere zum Ausschuss kommen.“ Wie sein Sinneswandel so kurzfristig zu erklären sei? „Die Absage muss ein Fehler der Anwaltskanzlei gewesen sein.“

Erich Vogl, Kronen Zeitung

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