Ducati-Fahrer Stoner hatte sich am Vortag an seinem 25. Geburtstag die Pole-Position geholt, im Rennen feierte der Weltmeister von 2007 einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Schon nach der ersten Runde hatte Stoner 1,5 Sekunden Vorsprung auf seine Konkurrenten. "Wir wussten nicht, was uns erwartet, da das Wetter hier sehr wechselhaft ist. Ich hatte ein paar Sekunden Vorsprung, konnte ihn halten, das war angenehm und erleichterte uns das Rennen", sagte Stoner.
Rossi kämpfte sich von Startplatz acht aus nach vorne und schnappte in der letzten Runde seinem künftigen Ducati-Teamkollegen Nicky Hayden (USA) den Podestplatz vor der Nase weg. Damit stand Rossi auch in seiner elften Saison in der Königsklasse in Australien auf dem Podest.
Der WM-Zweite Dani Pedrosa war zwar nach Australien gereist und hatte auch das Qualifying vom Samstag bestritten, verzichtete aber auf den Start. Der Spanier hatte sich vor zwei Wochen in Japan bei einem Trainingssturz das linke Schlüsselbein mehrfach gebrochen.
Ranseder gab sieben Runden vor Schluss auf
Sieger im 15. von 17 WM-Rennen der Moto2 wurde Alex de Angelis aus San Marino vor dem Briten Scott Redding und Andrea Iannone aus Italien. Der bereits als Weltmeister feststehende Spanier Toni Elias aus Spanien wurde Siebenter. Michael Ranseder, der zuletzt in Malaysia 14. geworden war, gab sieben Runden vor Rennende wegen einer unstabilen Front an seiner Suter-MMX auf.
"Mit Fortdauer des Rennens konnte ich im Kurvenausgang meine Linie nicht mehr halten. Einige Male hatte ich heftige Rutscher übers Vorderrad und konnte jeweils einen Sturz vermeiden", sagte Ranseder, für den es der erste Ausfall in seinem fünften Moto2-Grand-Prix war. Natürlich sei dieser Ausgang enttäuschend für ihn, jedoch blicke er den nächsten Rennen zuversichtlich entgegen, da er an diesem Wochenende seinen Speed zeigen hätte können.
In der Klasse bis 125 Kubikzentimeter baute WM-Spitzenreiter Marc Marquez (Spanien) mit seinem neunten Saisonsieg die Gesamtführung aus.
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