1:2 gegen Montreal

Buffalo verliert an 40. Jahrestag des 1. NHL-Spiels

Sport
16.10.2010 11:15
Die Geschichte hat sich in Buffalo wiederholt: Genau 40 Jahre nach dem ersten Spiel der Buffalo Sabres in der National Hockey League, das gegen die Montreal Canadiens mit 0:3 verloren ging, war der NHL-Rekordchampion am Freitag erneut zu Gast - und wieder setzten sich die Canadiens durch. Die Sabres verloren mit Österreichs Stürmerstar Thomas Vanek 1:2 und bezogen im vierten Saison-Heimspiel die vierte Niederlage. Die New York Islanders mussten sich mit Michael Grabner bei den Pittsburgh Penguins mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben, holten aber zumindest einen Punkt.

Montreal war der Partyschreck für Buffalo, das seit dem Auftaktsieg in Ottawa nichts mehr zu feiern hatte. Picard (22.) und Gorges (39./PP) brachten die Canadiens in Führung, Derek Roy gelang mit seinem fünften Saisontor nur noch das 1:2 (44.). Vanek bereitete den Treffer von Roy vor und verbuchte damit seinen ersten Scorerpunkt in dieser Saison. Vor dem Spiel feierten Buffalo und Montreal die Geschichte, darunter auch Henri Richard. Der ehemalige Montreal-Stürmer ist mit elf Stanley-Cup-Siegen der erfolgreichste Spieler der NHL.

New York Islanders kehren mit einem Punkt zurück
Während Buffalo leer ausging, kehrten die New York Islanders zumindest mit einem Punkt von den Auswärtsspielen gegen die Topteams Washington Capitals (1:2) und Pittsburgh Penguins (2:3 n.V.) zurück. Grabner spielte wieder an der Seite von Doug Weight (39) und Nino Niederreiter (18) und hatte mit seiner Linie einige gute Aktionen, allerdings auch unnötige Scheibenverluste. Entsprechend selbstkritisch ging er mit sich um. "Ich habe heute nicht so gut gespielt, gegen Washington war es viel besser", sagte der 23-jährige Villacher nach seinem dritten Spiel für die Islanders.

"Müssen härter arbeiten als die anderen"
Dennoch hielten die Islanders gegen Superstar Sidney Crosby und sein Team im neuen, um 321 Millionen Dollar erbauten Consol Energy Center von Pittsburgh gut mit. Auch ohne die drei besten Topscorer der vergangenen Saison (John Tavares, Kyle Okposo, Mark Streit), die weiterhin verletzt sind, machten sie ein 0:2 wett und kassierten den entscheidenden Treffer erst in der Verlängerung in Unterzahl. Viel Einsatz ist für Grabner das Rezept, mit dem sich die Islanders gut aus der Affäre gezogen haben. "Wir sind eine junge, bissige Mannschaft mit viel Herz. Wir müssen härter arbeiten als die anderen", erklärte er.

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(Bild: KMM)



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