12.10.2020 15:00 |

Fußball

Bei den Fötschls: Der „Feind“ lebt im eigenen Haus

Bei den Fötschls gibt’s daheim doch einiges zu diskutieren: Papa Andi (47) steht mit dem SAK als sportlicher Leiter und Teil des Trainerteams momentan in der Regionalliga Salzburg hinten drin, Sohn Yannic (17) ist mit Kuchl an der Spitze. Am Dienstag kommt es zum direkten Familienduell.

Der einstige Zweitliga-Kicker Andi Fötschl (47) ist als sportlicher Leiter und Teil des Trainerteams beim SAK damit beschäftigt, die Nonntaler nach einem turbulenten Jahr in der Regionalliga zu halten. Derzeit liegen die Blau-Gelben an vorletzter Stelle. Während sie im Vorjahr die Liga noch dominierten.

Genau umgekehrt zum Vorjahr
Genau umgekehrt ist die Situation beim SV Kuchl: 2019 Vorletzter im Herbst, führt er die Liga an. Einen kleinen Teil dazu hat auch Yannic Fötschl, 17-jähriger Filius von Andi, beigetragen. Als Ergänzungsspieler hat der Stürmer dort heuer schon zweimal getroffen.

Angesichts der Tabellensituation kann sich der Papa daheim nun schon hin und wieder einen Spruch des Youngsters anhören. „Im Vorjahr war es noch umgekehrt“, nimmt’s Andreas Fötschl sportlich.

Daheim wird nicht viel ausgeplaudert
Vor einem direkten Duell, wie Dienstag zum zweiten Mal in diesem Herbst, wird nicht zuviel über den Gegner ausgefragt, auch wenn der „Feind“ im eigenen Haus lebt. „Darüber reden wir nicht wirklich, wünschen uns gegenseitig viel Glück“, sagt SSM-Schüler Yannic.

Für Fötschl senior stehen die Tennengauer völlig zurecht vorne. „Ich habe sie vor der Saison in den Top 3 eingeschätzt. Momentan gibt es keinen anderen, der da vorne hingehört“, lobt Andi die Arbeit des Gegners.

In die gehört auch der Einbau von Talenten wie Yannic. „Er hat Trainer Mario Helmlinger von seiner Grödig-Zeit gekannt, ist mit ihm vor zwei Jahren nach Kuchl gegangen.“ Dort wird er gefördert. „Er ist sicher weiter, als viele Akademiespieler aus dem Jahrgang 2003, weil er sich im Kampfmannschaftsfußball durchsetzen muss“, ist Andi überzeugt.

Corona-Lage gibt Fötschl zu denken
Eine Profi-Karriere von Yannic? Ist aber zumindest für den Papa „kein Thema.“ Und wie geht’s beim SAK weiter? „Die Tabelle lügt nicht. Aber ich bin entspannt. Die Punkteteilung schiebt alles zusammen. Und wer weiß, wie es im Fußball weitergeht“, gibt Andi die Corona-Lage mehr zu denken.

Herbert Struber
Herbert Struber
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