Kontrolle fingiert

Machtrenk: Falscher Polizist erbeutet 14.000 Euro

Mit einem leeren Autoanhänger kommen zwei Serben jetzt nach Hause, nachdem sie in Marchtrenk (Oberösterreich) falschen Polizisten auf den Leim gegangen waren. Bei einer fingierten Verkehrskontrolle stahl einer der zwei „Beamten“ den Brüdern das für einen Autokauf gedachte Bargeld - immerhin 14.000 Euro - aus der Tasche.

Die falschen Polizisten hatten sich die Opfer vermutlich gezielt herausgefischt. Denn ein Wagen mit Autoanhänger und ausländischem Kennzeichen deutet auf einen Händler hin und diese haben meistens den Kaufpreis in bar dabei. Wie auch in diesem Fall: 14.000 Euro hatten die serbischen Brüder (34, 39) mit, als sie in Marchtrenk bei der Kreuzung Jäger- und Marchtrenker Straße um 12 Uhr von einem neuen blauen Skoda Fabia überholt wurden.

Kappe mit Polizei-Aufschrift
Der Beifahrer trug eine Kappe mit der Aufschrift „Polizei“ und winkte den Lenker an den Straßenrand. Der etwa 40 Jahre alte und 1,75 Meter große „Polizist“ verlangte die Dokumente und durchsuchte die Umhängetaschen der Brüder, in denen das Geld war. Dann legte er alles aufs Autodach, stieg in den Fabia und flüchtete mit dem Komplizen. Als die Serben nachsahen, waren die Taschen leer. Und jetzt sucht die echte Polizei die Fake-Kollegen.

Markus Schütz
Markus Schütz
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