27.09.2020 09:52 |

Wirtschaft & Feuerwehr

Hochspannende Kooperation: E-Autos richtig bergen

Mehr als 1500 Elektroautos sind mittlerweile auf den Kärntner Straßen unterwegs – und sie stehen buchstäblich unter Strom. Wenn sie in Unfälle verwickelt werden, stellt das Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Mit einer Kooperation zwischen privaten Abschleppdiensten und der Feuerwehr nimmt Kärnten bei der Bergung von brennenden Elektroautos sogar eine österreichweite Vorreiterrolle ein

Fängt beispielsweise der Hochvolt-Akku eines Elektroautos Feuer, verursachen chemische Abläufe Brände, die sogar mehrere Wochen andauern können. Die Feuerwehr kann als Erstmaßnahme einen Akku-Brand zwar stabilisieren, der sichere Abtransport und die Entsorgung des Wracks sind für die Einsatzkräfte jedoch nur schwer möglich. „Genau hier war eine klare Abgrenzung zwischen der Brandbekämpfung und der Entsorgung von E-Fahrzeugen, die in den Verantwortungsbereich der Entsorgungsbetriebe fällt, dringend notwendig“, sagt Feuerwehrreferent Daniel Fellner. Im neuen Feuerwehrgesetz wurde daher eine Kooperation zwischen Feuerwehr und Wirtschaftskammer vereinbart.

Bei „E-Unfällen“ rücken ab sofort Abschleppdienste wie Tafrent mit Containern aus, die bei Bedarf auch mit Wasser geflutet werden, um die unter Spannung stehenden Wracks sicher zu entsorgen.

Alex Schwab
Alex Schwab
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