25.09.2020 12:50 |

Tat in Polizeistation

Londoner Polizist von Verhaftetem (23) erschossen

In einer Polizeistation im Süden Londons hat in der Nacht auf Freitag ein Verhafteter einen Polizisten erschossen. Der Beamte wurde vor Ort noch behandelt, starb aber später im Krankenhaus. Der 23-jährige Schütze, der wegen Mordverdachts festgenommen wurde, liegt im Spital, nachdem er versucht hatte, sich nach der Tat selbst zu erschießen.

In einer Mitteilung von Scotland Yard hieß es: „Um etwa 2.15 Uhr in der Nacht auf Freitag, den 25. September, wurde der Officer von einem Mann angeschossen, der sich im Croydon Custody Center in der Windmill Lane in Gewahrsam befand.“ Die Familie des Toten werde psychologisch unterstützt.

Tatwaffe war keine Polizeiwaffe
Der 23-Jährige, der am Tatort im Londoner Stadtteil Croydon festgenommen wurde, liegt demnach mit einer Schusswunde im Spital. Er befindet sich in kritischem Zustand. Scotland Yard betonte, dass bei der Tat keine Polizeiwaffe im Spiel gewesen sei. Ermittlungen sollen nun die Hintergründe klären.

„Wir stehen in der Schuld jener, die uns beschützen“
Premierminister Boris Johnson kondolierte der Familie des getöteten Beamten sowie dessen Freunden und Kollegen. „Wir stehen in der Schuld jener, die ihr Leben riskieren, um uns zu schützen“, twitterte er.

Innenministerin Priti Patel veröffentlichte ebenfalls auf Twitter ein Statement und erklärte, sie sei von dem Vorfall „schockiert und betrübt“. Es sei ein „trauriger Tag für unser Land und eine weitere schreckliche Erinnerung, wie sehr sich unsere Polizistinnen und Polizisten jeden einzelnen Tag in Gefahr begeben, um den Rest von uns zu beschützen“.

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