Endiorass Kingley ist sein bisher bester Saisoneinstieg der Karriere gelungen! Beim Top-Meeting in Lyon belegte der Oberösterreicher im Dreisprung in einem Weltklassefeld den fünften Platz und erzielte dabei mit 16,16 m seine zweitbeste Hallen-Leistung überhaupt.
Das kann sich sehen lassen – zumal Kingley noch aus dem Training heraus mit einem kurzen Anlauf von nur 17 Schritten sprang und die Bedingungen in der Halle „merkwürdig“ waren, wie er sagte: „Es war eine holprige Anlaufbahn, da gab’s sogar auch eine Delle im Boden. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Leistung bei meinem Auftakt!“
„Die Form wird bald kommen!“
Auch Trainer Roland Werthner meinte: „Auf dieser Leistung können wir gut aufbauen, Endi wird schon bald noch besser in Form kommen, wohl in zwei, drei Wochen.“ Weiter als jetzt in Lyon ist der Oberösterreicher in der Halle nur einmal gesprungen – im Vorjahr als Neunter bei der Hallen-EM in Apeldoorn mit 16,25 m. Neben seinen im letzten Versuch erzielten 16,16 m hatte Kingley mit 16,14 m im zweiten Durchgang einen weiteren 16-m-Sprung.
Ganz große Leistungen blieben auch an der Spitze aus. Almir Cunha do Santos (Bra), der eine Bestweite von 17,53 m aufweist, gewann mit 16,74 m vor dem Algerier Yasser Mohammad Triki, dem Vize-Weltmeister von 2024, der auf 16,54 m kam.
Bredlinger Sechste
Caroline Bredlinger startete bei diesem zur World Athletics Indoor Tour Silber zählenden Meeting über 800 m in dem von der Portugiesin Patricia Silva in 2:01,40 gewonnenen Rennen mit einem sechsten Platz in 2:02,68 in die neue Saison. „Bis 700 m war es noch sehr okay, aber dann bin ich komplett gestanden. Da fehlte doch noch etwas. Ich war doch etwas angeschlagen.“
Am letzten Tag vom Trainingslager hatte sie sich „noch was eingefangen“. Deshalb hatte sie zuletzt schlecht trainieren können: „Da habe ich einfach gespürt, dass ich nicht ganz fit bin.“ Dennoch lief die 24-Jährige in Lyon ihre bisher viertbeste 800-m-Zeit in der Halle. Ihre Bestzeit von 2:01,76 von Istanbul 2024 wird sie in den nächsten Rennen sicher unterbieten können. Dann darf sie auch mit dem Direkt-Limit (2:00,90) für die Hallen-WM in Torun (20. bis 22. März) spekulieren …
Karin Strametz hatte sich als Vorlauf-Dritte in 8,26 für das Finale über 60 m Hürden qualifiziert. Da belegte sie dann in 8,31 den achten Platz. Bereits im Vorprogramm hatte Timo Hinterndorfer als Vierter im B-Lauf über 3000 m in 8:14,53 eine persönliche Bestzeit erzielt.
Olaf Brockmann
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