Tragödie verhindert

Unbekannte errichten Todesfalle auf Autobahn

Ausland
25.01.2026 13:01

Unbekannte stellten in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn 281 nahe der deutschen Stadt Bremen einen Sattelauflieger so ab, dass sämtliche Fahrstreifen blockiert wurden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Einsatzkräfte stellten am Sonntag gegen 2 Uhr morgens auf der A281 einen schwarzen, unbeladenen Sattelauflieger sicher, der quer über beide Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen stand und die Autobahn vollständig versperrte. Da sich keine Ladung auf dem Auflieger befand, war das Hindernis bei Dunkelheit schwer auszumachen.

Lkw-Fahrer warnte Nachkommende
Hinter dem Sattelauflieger hatten bereits mehrere Fahrzeuge angehalten. Ein 64 Jahre alter Lkw-Fahrer berichtete, er habe den Auflieger erst im letzten Moment wahrgenommen und nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern können. Anschließend setzte er sein Fahrzeug ein paar Meter zurück, um andere Verkehrsteilnehmende zu warnen.

„Gezielt platziert“
Die Polizei Bremen stuft den Vorfall als äußerst gefährlich ein und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Polizeisprecher Nils Matthiesen zur „Bild“: „Der schwarze, unbeladene Anhänger wurde nicht durch einen Unfall auf der Bahn platziert, sondern gezielt und mit mehreren Arbeitsschritten auf der Autobahn positioniert. Dafür braucht es eine PS-starke Zugmaschine, ein normales Fahrzeug reicht nicht aus.“

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Zeugen werden aufgerufen, sich bei der Polizeidienststelle Bremen zu melden.

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