Verbund bessert nach:

Baden: Holpriger Start für das neue Busnetz

Mit 31. August wurde das Regionalbussystem rund um Baden komplett überarbeitet – von einem Tag auf den anderen werden gut 20 Prozent mehr Strecken bedient. Die Grundidee: Mehr und öfter sollten die Busse fahren. Das tun sie auch, doch der neue Fahrplan überstand die Feuertaufe zum traditionell turbulenten Schulstart nicht allerorts mit Bravour. Das gibt man auch beim Verkehrsverbund Ostregion offen zu, wo es auf Anfrage heißt: „Ja, es sind Fehler passiert, aber diese Anlaufschwierigkeiten wurden und werden rasch gelöst.“

…So blieben etwa Schüler auf der Strecke, weil ein Aus nach der vierten Stunde im Vorfeld nicht gedacht wurde – die fehlende Verbindung von der Volksschule Tribuswinkel nach Oeynhausen gibt es aber schon wieder.

…In Trumau war die Linie 302 täglich verspätet, hier hat der Betreiber hinter den Kulissen nachgebessert. Jetzt stehen die Busse nicht mehr bereits vor der Abfahrt im Stau.

…Stichwort Stau: Viele der Verspätungen, die derzeit vor allem von Eltern kritisiert werden, sind leider auf andere Eltern zurückzuführen, die ihre Kinder mit dem Pkw von der Schule abholen und Haltestellen blockieren, heißt es.

Hunderte Änderungen im Fahrplan umgesetzt
„Völlig unbefriedigend“, nennt VOR-Sprecher Georg Huemer die Situation der Fahrplanaushänge an vielen Stationen, aber er verspricht: „Wir werden in den nächsten Wochen alle Aushänge austauschen.“ Insgesamt wurden seit der Umstellung bereits mehr als 60 Änderungen vorgenommen, auch die Stadt Baden prüft einige davon. In den Wochen und Monaten vor dem Inkrafttreten wurde auf Feedback aus den Gemeinden hin aber bereits in 300 Fällen nachgebessert. „Dass uns hier jetzt fehlende Vorab-Information vorgeworfen wird, verwundert mich also sehr“, so Huemer.

Am Montag geht übrigens auch die nächste Welle an konkreten Änderungen in Betrieb. Keine Hoffnung machen sollten sich jene Betroffenen, die mehr direkte Linien aus dem Triestingtal nach Baden wünschen. Huemer: „Wir wollen und sollen keine Parallelverkehre von Bus und Bahn schaffen.“

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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