Erst diesen Donnerstag hatte Mercedes den Vertrag von Valtteri Bottas um ein Jahr verlängert, zum Dank bescherte der Finne der „Sternenflotte“ die Poleposition für den heutigen Großen Preis zum 70. Jubiläum in Silverstone. Und stellt sich damit Teamkollegen Lewis Hamilton in den Weg, der auf den achten Heimsieg zielt.
Jahr für Jahr muss er um sein Cockpit bangen, zuletzt war ja sogar Sebastian Vettel als Nachfolger von Bottas ins Spiel gebracht worden. Doch Teamchef Toto Wolff unterschrieb seinen Vertrag erneut - für ein Jahr. Mit der „Pole“ in Spielberg hatte der Finne diese Saison eröffnet, dann war dreimal Hamilton dran, Samstag bewies Bottas aber, warum Wolff an ihm festhält: im letzten Quali-Abschnitt hatte Hamilton eine Bestzeit vorgelegt, doch wenige Augenblicke später wurde diese von Valtteri um 63 Tausendstel unterboten.
„Ich bin sehr motiviert! Jetzt, wo ich auf der Pole stehe, gibt es nur ein Ziel: dieses Rennen zu gewinnen“, wirft er Kollegen Hamilton den Fehdehandschuh hin. Der Brite, der letzte Woche auf drei Rädern den Sieg in Silverstone geholt hat, meint: „Valtteri hat den besseren Job gemacht, meine letzte Runde war nicht optimal.“ Am Auto kann es nicht gelegen haben: „Beim Setup haben wir gegenüber letzter Woche einen großen Schritt nach vorne gemacht“, ist Bottas überzeugt. Eine Drohung an die Konkurrenz
„Hülk“ überraschte
Denn nur ein Fahrer hielt den Rückstand unter einer Sekunde - und das war die eigentliche Überraschung: Nico Hülkenberg, wie schon zuletzt Ersatz für Corona-Patient Sergio Perez im Racing Point, raste auf den dritten Startplatz. „Hinter dieser Maske hab ich einen Grinser“, scherzte der deutsche Ex-Le-Mans-Sieger. Letzte Woche war sein Rennstart noch von einem Kupplungsschaden vereitelt worden. „Hülk“ war sogar schneller als Max Verstappen - doch Red Bull hat einen Plan: Während beide Mercedes sowie Hülkenberg heute auf Medium-Reifen starten, beginnt der viertplatzierte Holländer auf härteren Reifen
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