30.07.2020 13:40 |

Falsche Corona-Angaben

Australischen Touristinnen droht Gefängnis

Drei Australierinnen aus Brisbane droht aufgrund der Einschleppung des Coronavirus nach Queensland eine Gefängnisstrafe. Das Trio im Alter zwischen 19 und 21 Jahre war nach Melbourne gereist und hat sich dort mit dem Virus angesteckt. Bei der Heimreise machten sie falsche Angaben, um eine Quarantäne zu meiden.

Trotz des geltenden Lockdowns und der Tatsache, dass der australische Bundesstaat Victoria letzten Donnerstag die meisten Ansteckungen seit Beginn der „Corona-Pandemie“ verzeichnete, reisten drei Frauen aus Brisbane in die „Corona-Metropole“ Melbourne. Bei der Heimreise gaben sie gefälschte Grenzerklärungen ab, damit sie eine Quarantäne umgehen können.

Es werde angenommen, dass sich die Mädchen auf einer Party infizierten
Die Behörden versuchen jetzt herauszufinden, wo sich die Frauen angesteckt haben. Es werde vermutet, dass sich eine Party besuchten und sich dort das Virus einfingen. Die besagte Feier war von der Polizei beendet worden.

Bis zu fünf Jahre Haft möglich
In Australien drohen laut der Zeitung „The Australien“ bei Betrug bis zu fünf Jahren Haft. Zusätzlich könnte das Trio aufgrund des Verstoßes gegen das Gesetz für die öffentliche Gesundheit ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet rund 8000 Euro verhängt werden.

Zitat Icon

"Wir werden dieses Verhalten, das Menschen in Gefahr bringt, an unseren Grenzen nicht dulden."

Eine Polizeisprecherin über das Verhalten der drei Frauen

Das Verhalten sei „betrügerisch und kriminell“
Eine Polizeisprecherin bezeichnete das Verhalten der Beschuldigten als „betrügerisch und kriminell“ und betonte, dass es nicht geduldet werde andere Menschen in Gefahr zu bringen. Die Frauen befinden sich aktuell in Quarantäne und müssen am 28. September vor Gericht erscheinen.

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