Bernd Wiesberger steht vor den zwei wichtigsten Wochen seiner Turnier-Serie in den USA! Ab Donnerstag trifft der 27-jährige Golf-Profi beim St. Jude Invitational der hochdotierten WGC-Serie in Memphis auf die nahezu komplett vertretene Welt-Elite, anschließend schlägt er beim Major-Turnier PGA Championship in San Francisco ab. Matthias Schwab spielt zunächst im Barracuda Championship in Kalifornien.
„Durchwachsen, aber mit einem Trend in die richtige Richtung“, bilanzierte der Burgenländer die ersten zwei Turniere nach der Zwangspause. „Besonders in der ersten Turnierwoche habe ich gemerkt, dass noch nicht alles zu 100 Prozent rund läuft. Bei der 3M Open habe ich mich bereits wesentlich besser gefühlt und kann auf viel Positives zurückblicken“, meinte Wiesberger vor dem 10,5-Millionen-Dollar-Turnier im TPC Southwind. Für Wiesberger ist dieses Turnier eine Premiere. „Wir konnten die Vorbereitungstage gut nutzen und uns auf die Bedingungen vor Ort einstellen“, sagte der Gewinner von sechs Turnieren der Europa-Tour.
In Memphis punktet er auch für seine Kontinental-Tour, die Konkurrenz ist jedoch groß. Rekordgewinner Tiger Woods (8 Siege) fehlt zwar, doch von den Top 20 der Weltrangliste lassen nur zwei den ersten WGC-Bewerb nach der Zwangspause aus. Der neue Weltranglisten-Erste Jon Rahm (ESP) trifft auf seinen Vorgänger Rory McIlroy (NIR), auch dem Weltranglisten-Dritten Justin Thomas (USA/Gewinner 2018) werden gute Chancen eingeräumt. Schwab kann im kleineren Barracuda Championship (3,5 Millionen Dollar) der US-PGA-Tour seine jüngste Steigerung unter Beweis stellen.
US Open wegen Corona ohne Zuschauer
Die für 17. bis 20. September im Winged Foot Golf Club in Mamaroneck (New York) angesetzten US Open im Golf werden indes wegen der Covid-19-Pandemie ohne Zuschauer abgehalten. Es ist das zweite Major-Turnier, das ohne Fans stattfindet, auch bei den PGA Championship in der kommenden Woche in San Francisco werden die Profis ohne die Unterstützung auf dem Platz auskommen müssen.
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