01.07.2020 14:24 |

Von Ex-Frau verklagt

Autor Dan Brown soll ein Doppelleben geführt haben

Mit seinen Büchern aus der „Da Vinci Code“-Reihe schrieb er sich zum Bestseller-Autor. Doch auch sein eigenes Leben soll sich wie ein Krimi lesen. Denn seine Ex-Ehefrau Blythe Brown, von der der 56-Jährige seit Dezember 2019 offiziell geschieden ist, reichte nun in New Hampshire Klage gegen Schriftsteller ein. Sie wirft ihrem Ex vor, ein Doppelleben geführt zu haben. 

Laut „Daily Mail“ soll Dan Brown während der Ehe mit seiner Ex mehrere Affären gehabt haben, werfe ihm diese vor. Unter anderem habe er sich außerehelich mit einer holländischen Pferdetrainerin vergnügt, ihr unbemerkt teure Geschenke gemacht und dazu heimlich Gelder umgeleitet. Rund 380.000 Euro soll der Besteller-Autor dabei für ein Pferd, ein teures Auto und die Renovierung des Hauses seiner Geliebten in den Niederlanden ausgegeben haben. Herausgefunden habe Blythe dies aber erst nach dem Ende der Ehe mit dem „Da Vinci Code“-Schriftsteller.

Die Frau soll jedoch nicht die Einzige gewesen sein, mit der Brown, dessen Romane erfolgreich mit Tom Hanks verfilmt wurden, eine Affäre hatte. Laut Gerichtsakten ist von drei weiteren Damen die Rede.

Millionen-Einnahmen verheimlicht?
„Rechtswidrig und ungeheuerlich“ sei das Verhalten ihres Ex-Gatten, wird die 68-Jährige laut der Papiere zitiert. Denn neben den Affären habe Brown zudem auch noch viele Ideen für seine weltberühmten Werke von ihr übernommen, Millionen-Projekte wie etwa eine TV-Serie oder ein Kinderbuch vor seiner Frau geheimgehalten, um Einnahmen im sechsstelligen Bereich vor ihr zu verschleiern.

„Dan hat mindestens in den letzten sechs Jahren sprichwörtlich ein Leben voller Lügen geführt“, zitierte die britische Zeitung aus den Gerichtspapieren. „Er scheint der Inbegriff eines weltberühmten Schriftstellers zu sein, der vorgab, in New Hampshire ein einfaches Leben zu führen, während er in Wirklichkeit etwas ganz anderes tat.“

Brown „fassungslos“ über harte Vorwürfe
Die Vorwürfe seiner Ex-Ehefrau stritt Dan Brown in einem Statement ab. Er sei „fassungslos“ über die Klage von Blythe, die „ohne Rücksicht auf die Wahrheit“ verfasst worden sei. „Aus Gründen, die nur sie und möglicherweise auch ihr Anwalt kennen, hat Blythe Brown eine erdichtete und rachsüchtige Darstellung von Aspekten unserer Ehe geschaffen, die mich verletzen und in Verlegenheit bringen sollen“, wird Dan Brown unter anderem in der „New York Times“ zudem zitiert.

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