29.06.2020 05:49 |

Sein erster Grand-Prix

Helmut Marko: „Niki im Spiegel war Animation!“

Startfreigabe für die „Tage des Donners“ am 5. und 12. Juli auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Motorsportchef Helmut Marko spricht über sein Trumpf-Ass, Sicherheits-Kommuniqués und sein eigenes Rennen 1971. Über dieses sagt er: „Als ich plötzlich den Niki Lauda im Rückspiegel sah, war das Animation genug, das waidwunde Auto vorm Niki ins Ziel zu bringen.“

Los geht’s - ab heute cruisen die Trucks zum Red Bull Ring. „Die hauen aber gleich wieder ab, der große Tross kommt Mittwoch und Donnerstag“, sagt Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko, der sich neben den angeordneten Corona-Tests auch täglich mit elendslangen Sicherheits-Kommuniqués konfrontiert sieht. „Da wird schon das Ein- und Ausatmen vorgeschrieben, aber es wird ja nicht alles so heiß gegessen wie gekocht. Als Gastgeber müssen wir halt extrem vorsichtig sein.“

Dass WM-Hoffnungsträger Max Verstappen ohne eine einzige Testrunde anreist, sieht Marko nicht als Nachteil. „Deswegen ist er ja der Max, der setzt sich ins Auto und ist ruckzuck nach drei Runden auf Tempo.“

Vollgas gab Marko selbst einmal auf dem Österreichring. Mit dem B.R.M. landete der Steirer 1971 an elfter Stelle. „Das war mein allererster Formel-1-Grand-Prix. Es ist relativ gut gegangen, bis sich ein Radlagerschaden einschlich, das Handling des Autos immer schwieriger wurde. Aber als ich plötzlich den Niki Lauda im Rückspiegel sah, war das Animation genug, das waidwunde Auto vorm Niki ins Ziel zu bringen. Das ist gelungen.“ Und ein großer Unterschied zu heute, lacht Marko, war, „dass es nicht darum ging, wer nach dem Rennen als Erster den Hubschrauber erwischt, sondern wo die beste Party ist.“

Richard Köck, Kronen Zeitung

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