Paket: 10 Millionen€

Starthilfe für die digitale Zukunft

Die Coronakrise hat den digitalen Wandel massiv beschleunigt: Damit kleinere Unternehmen dabei nicht auf der Strecke bleiben, hat das Land eine neue Förderschiene zur Digitalisierung präsentiert. Insgesamt 10 Millionen Euro gibt es für Planung, Konzeptionierung und Umsetzung für Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern.

Das Land Niederösterreich setzt einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft und gibt dabei jenen Betrieben Starthilfe, die noch Aufholbedarf haben. „Digi4KMU“ nennt sich das neue Förderungspaket, das für Start-ups und Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern geschnürt wurde. „Es geht dabei um die Beratung und die Umsetzung von Digitalisierungskonzepten für kleinere Unternehmen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Daher steht die Förderung auch auf drei Säulen: Zunächst wird die Beratung durch Experten der Wirtschaftskammer mit bis zu 60 Stunden und 3300 Euro gefördert. „Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. In 60 Stunden Beratung kann man einiges auf die Beine stellen“, weiß Wirtschaftskammerpräsident Wolfgang Ecker. Auf die Beratung folgt die Konzepterstellung, die mit 50 Prozent oder bis zu 25.000 Euro unterstützt wird. „Dabei sollen gezielte Vorhaben angepasst an die jeweiligen betrieblichen Abläufe geplant werden“, erklärt der zuständige Landesrat Jochen Danninger. Und zu guter Letzt werden auch Investitionen zu 50 Prozent oder maximal 25.000 Euro unterstützt. „Das reicht von Software- und Hardware-Lösungen bis zur Anschaffung eines 3-D-Druckers“, betont Danninger.

Insgesamt kann ein Betrieb durch „Digi4KMU“ eine Förderung von bis zu 53.300 Euro lukrieren. Beginn ist am 15. Juni, 10 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Zunächst gilt das „First Come, First Served“-Prinzip, Mikl-Leitner betont aber: „Wir schließen eine Fortsetzung nicht aus, wenn die Förderung ein Erfolg ist.“ „Digi4KMU“ ist eine weitere Initiative einer seit mehreren Jahren laufenden Begleitung des digitalen Wandels durch das Land. So wurden etwa eine Geschäftsstelle für Digitalisierung und das Haus der Digitalisierung ins Leben gerufen.

Thomas Werth
Thomas Werth
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