Plus 50 Prozent

Immer mehr Rettungs-Fehlalarme in der Steiermark

Steiermark
09.06.2020 16:46
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Der Landesrechnungshof hat das steirische Notarzt-Rettungswesen unter die Lupe genommen - und kommt zu einem relativ milden Urteil. „Luft nach oben“ gebe es etwa bei der Protokollierung der Notarzteinsätze. Ausschreibung und Vergabe des neuen Rettungshelikopter-Stützpunktes in St. Michael war laut den Prüfern korrekt.

Der Bericht beinhaltet neben einigen Kritikpunkten spannende Zahlen: Von den 20 Rettungswagen-Stützpunkten in der Steiermark werden im Jahr rund 17.500 Einsätze durchgeführt, etwa 14 Prozent davon sind Fehleinsätze und Leerfahrten. Sie sind von 2015 bis 2018 um die Hälfte gestiegen! Vor allem im Großraum Graz wird oft ohne Not Alarm geschlagen. Brisant: Der Rechnungshof rät dazu, Zusammenlegungen von Stützpunkten im Bezirk Liezen, in der Mur-Mürz-Furche, in der Ost- und Südoststeiermark zu prüfen.

Von den Rettungshubschrauber-Stützpunkten in Graz und Niederöblarn werden im Schnitt 2600 Einsätze im Jahr durchgeführt. Mittlerweile gibt’s den dritten Standort in St. Michael. Ausschreibung und Vergabe seien korrekt durchgeführt worden, loben die Prüfer.

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