Minus von 50 Prozent

Virus bremste Autofahrer aus

Niederösterreich
29.05.2020 08:20
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Auf den Autobahnen in NÖ waren im April um mehr als 50 Prozent weniger Pkw unterwegs. Mittlerweile sind Staus aber wieder Alltag

Die Coronakrise hat in Niederösterreich zu einem historischen Verkehrsrückgang geführt. Bereits im März wurden auf heimischen Schnellstraßen und Autobahnen um rund 30 Prozent weniger Fahrzeuge als im vergangenen Jahr gezählt, im April waren es sogar mehr als 50 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Spitzenreiter im Land ist in dieser Statistik die sonst stark befahrene Ostautobahn, wo ein Rückgang von 68 Prozent verzeichnet wurde, gefolgt von der A21, deren Wert ebenfalls knapp über 60 Prozent lag. Auch auf den anderen hochrangigen Straßenverbindungen bremste das Coronavirus das Verkehrsaufkommen auf die Hälfte herunter. „So waren auf der A1 bei St. Pölten um 50.000 Pkw weniger unterwegs als vor Corona. Das ergäbe eine Autoschlange bis nach Salzburg“, sagt VCÖ-Experte Michael Schwendinger. Er fordert angesichts neuerlicher Staus seit Anfang Mai den Ausbau attraktiver Alternativ-Angebote: „Das reicht von besseren Öffi-Verbindungen bis zu sogenannten Fahrrad-Highways in den Ballungsräumen.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Niederösterreich
29.05.2020 08:20
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt