Finanznöte Innsbrucks

Kofel-Millionen: Weiter Streit mit Baufirma

Tirol
23.05.2020 12:30

Im Streit der Patscherkofelbahn mit einer Baufirma um 1,5 Millionen Euro ist noch immer kein Ende abzusehen. Bis jetzt abgerechnet sind 60 Millionen, vom Gemeinderat freigegeben 66 Millionen Euro. Dass der Betrag ausgeschöpft wird, ist sehr unwahrscheinlich. Die finanzielle Lage der Stadt ist sehr angespannt.

Am Freitag  informierte Adrian Egger, Kofelbahn-Geschäftsführer, BM Georg Willi über den Stand der Verhandlungen. „32 Positionen müssen einzeln beleuchtet werden“, begründet Egger, warum nach einem halben Jahr noch keine Einigung in Griffweite ist.

Es wird weiterverhandelt
Egger bestätigt, dass derzeit 60 Millionen abgerechnet und 1,5 Mio. Euro strittig sind. Ein Prozess gegen die Baufirma ist offenbar keine Option - die Stadt scheut das Risiko. Weitere Verhandlungsrunden der Gutachter sind geplant.

Provisorische Parkplatz-Erweiterung
Unterdessen laufen die Vorbereitungen für den Bau eines provisorischen Parkplatzes bei der Talstation der Kofelbahn. Ende August sollen die Flächen gerodet, im Anschluss die Hochspannungsleitung verlegt werden. „Es wird im kommenden Winter einen erweiterten Parkplatz geben“, kündigt Egger an.

Corona-Minus in der Stadtkassa
Was die anderen Projekte am Kofel betrifft - Rodelbahn, Speicherteich und Sportspange -, dürften diese keine Chance auf Umsetzung haben. Die finanzielle Lage der Landeshauptstadt ist zu angespannt. Die Stadtkoalition rechnet mit einem Abgang in zweistelliger Millionenhöhe - nach Abzug der Corona-Zahlungen durch das Land. 

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