Wegen Gehaltskürzungen

Protest! Spanien-Profis boykottieren Training

Die Spieler des spanischen Fußball-Zweitligisten FC Elche sind am Mittwoch aus Protest über Gehaltskürzungen nicht zum Training erschienen. Sie hätten damit ihren Unmut darüber zum Ausdruck gebracht, dass sie trotz der nun im Rahmen der Corona-Lockerungen erlaubten Wiederaufnahme des Trainings weiter nur 30 Prozent ihres Einkommens erhalten, berichtete die Sportzeitung „AS“ am Mittwoch.

Die Gehälter waren im Zuge der Virus-Krise und der damit verbundenen Liga-Zwangspause um 70 Prozent gekürzt worden. Eigentlich hätten die Spieler im Stadion Martinez Valero auf individueller Basis Übungen machen sollen, jedoch entschieden die Profis, stattdessen zu Hause zu trainieren. Verhandlungen mit Elche-Generaldirektorin Patricia Rodriguez seien zuvor gescheitert, hieß es.

„Wir sind offen für Gespräche und dafür, eine Einigung zu erzielen“, sagte sie. „Ich bin über bestimmte Haltungen überrascht, bei allem, was derzeit passiert. Ich bin in der gleichen Situation wie sie, aber ich verstehe, dass viel auf dem Spiel steht.“

Der Neustart der aktuellen Spielzeit der 1. und 2. Liga soll in Spanien nach den Plänen der La Liga am 12. Juni erfolgen. Dieser Termin ist allerdings von den zuständigen Behörden noch nicht endgültig abgesegnet.

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Dienstag, 26. Mai 2020
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