Geht da etwa was?

Frühlingsgefühle bei den Pandas in Schönbrunn

Wien
16.04.2020 10:35

Geht da etwa was? Der Frühling bringt allerorts die Gefühle in Wallungen, und derzeit können auch im Wiener Zoo Schönbrunn amouröse Anzeichen registriert werden, schaut man etwa in das Gehege der Großen Pandas. Wie der Zoo berichtet, zeigen Panda-Dame „Yang Yang“ und ihr neuer Partner „Yuan Yuan“ durchaus Interesse aneinander. So ganz dürfte der Funke aber bislang nicht übergesprungen sein.

„Sie haben zwar großes Interesse aneinander gezeigt, aber leider ist es heuer noch zu keiner Paarung gekommen. Warum, das wissen nur die beiden. Sie sind in einem fortgeschrittenen Alter und greifen auf unterschiedliche Erfahrungen zurück. Es war ihre erste Begegnung und es klappt eben nicht immer auf Anhieb“, berichtete Zoologin Eveline Dungl via Aussendung.

„Yang Yang“ (Bild: WWW.ZUPANC.AT)
„Yang Yang“

Lediglich zwei Tage paarungsbereit
Nach dem Tod von „Long Hui“ im Dezember 2016 zog im Frühjahr des Vorjahres „Yuan Yuan“ in den Zoo Schönbrunn. Die Pandas bewohnten seither getrennte Anlagen, allerdings mit Sichtkontakt. Als sich die ersten Anzeichen der einsetzenden Paarungszeit mehrten - das Zeitfenster ist überaus knapp, lediglich zwei Tage sind Pandas paarungsbereit - wurden die Tiere wechselweise in die Anlage des jeweils anderen gebracht, „damit sie über Duftmarken Informationen austauschen konnten“, heißt es.

„Yuan Yuan“ (Bild: WWW.ZUPANC.AT)
„Yuan Yuan“

Das erste (recht stürmische) Aufeinandertreffen am 27. März endete aber offenbar so schnell wie es begonnen hatte: „Nach einem kurzen Gerangel“ seien beide wieder auf Abstand gegangen. Dennoch: „Sie zeigten das gleiche Verhalten wie damals ,Yang Yang‘ und ,Long Hui‘ vor den Paarungen. ,Yang Yang‘ kletterte auf die Plattform und signalisierte mit bellenden Lauten, dass die Zeit noch nicht gekommen ist. Wie einst ,Long Hui‘ wartete ,Yuan Yuan‘ unten in sicherer Distanz und bewachte sie. Immer wieder näherte sich einer von beiden mit beschwichtigendem Gemecker dem anderen. Soweit war alles, wie wir es aus der Vergangenheit kannten“, erklärt die Zoologin. Am 2. April blieben die Türen für beide aber wieder geschlossen.

(Bild: WWW.ZUPANC.AT)

„Neues Jahr, neues Glück“
Im Zoo bleibt man dennoch positiv: „Neues Jahr, neues Glück“, lautet das Credo - auch wenn die beiden Pandas mit ihren 20 bzw. 21 Jahren „nicht mehr die Jüngsten“ sind, wie es heißt. Bislang jedenfalls ist Schönbrunn der einzige europäische Zoo, in dem sich die schwarz-weißen Bären auf natürliche Weise fortgepflanzt haben. Fünffache Mama ist „Yang Yang“ bereits, und wer weiß, vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr flauschig-kuschelige Baby-News.

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