Grundversorgung bleibt

Corona-Pandemie: So wappnet sich Wien

Wien
13.03.2020 06:01

Die Stadt Wien verspricht: Die Grundversorgung bleibt aufrecht. Von Notrufnummern über Hilfe im Notfall bis Trennscheiben - was alles passiert.

Wien als die vermutlich bestverwaltete Stadt der Welt. Aber wie lange hält das historisch gewachsene System einer Pandemie wie Corona stand? So sieht es aus:

  • Müllabfuhr, Rettung, Wasserversorgung - aktuell sind die Kapazitäten dafür noch da. Die Stadt verspricht: Die Grundversorgung bleibt aufrecht.
  • Es gibt eine neue wichtige Hotline: Unter 4000-4001 können sich ältere Menschen, die Unterstützung brauchen (Einkäufe, Medikamente) melden, wenn sie es nicht in den Supermarkt oder die Apotheke schaffen.
(Bild: Reinhard Holl)
Die Müllabfuhr kommt weiterhin. (Bild: zVg)
Die Müllabfuhr kommt weiterhin.
  • Die Wiener Rettung hat einen Einsatzstab eingerichtet, der den medizinischen Krisenstab der Stadt bei der Umsetzung der Beschlüsse und Maßnahmen unterstützt und rund um die Uhr in Betrieb ist.
  • Auch eine gute Maßnahme ist die Öffnung des Pavillon 9 im Geriatriezentrum Am Wienerwald. Dort können infizierte Patienten, die zu wenig krank sind, um in einem Spital behandelt werden zu müssen, versorgt werden. Genauso wie Touristen, die über keine Möglichkeit der häuslichen Quarantäne in Wien verfügen.
Vorbereitet: Öffnung des Heeresspitals für Patienten (Bild: zVg)
Vorbereitet: Öffnung des Heeresspitals für Patienten
Mehr Sicherheit für die Busfahrer in ihren gläsernen Kabinen (Bild: Martin A. Jöchl)
Mehr Sicherheit für die Busfahrer in ihren gläsernen Kabinen
  • Öffi-Maßnahme für Lenker: Viele Fahrer sitzen in eigenen Glaskabinen. Moderne Busse verfügen über eine große Scheibe, die den Lenkerplatz vom restlichen Innenraum trennt und schützt. Um hier nun gleiche Voraussetzungen für alle Fahrer zu schaffen, bleibt ab sofort der erste Türflügel der ersten Tür bei den insgesamt 140 Hochflurstraßenbahnen geschlossen.
  • Mobile Trennscheiben aus Plexiglas für den Parteienverkehr kommen.

Michael Pommer und Philipp Wagner, Kronen Zeitung

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