"100 bis 150 Millionen Euro Einsparungen bedeuten bis zu 600 Beschäftigte weniger", warnt Betriebsratschef Manfred Wolf, der sich Sorgen um die zukünftige steirische Gesundheitsversorgung macht.
Bislang läuft das Werkl noch wie geschmiert: Im Vorjahr wurden in der Steiermark 271.835 Patienten stationär und gleich 924.805 ambulant betreut. Im Schnitt kamen damit 7.911 Patienten pro Kalendertag in unsere Kliniken. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2009 ergibt ein um 25 Millionen Euro besseres Ergebnis als geplant, was auch auf die Reduktion der Betten auf 6.049 zurückzuführen ist. 50 Millionen Euro flossen in die Landeskassen zurück.
Auf lange Sicht müssen sich die Vorstände aber überlegen, wie medizinischer Fortschritt einerseits und begrenztes Budget andererseits unter einen Hut gehen. Vorsitzender Werner Leodolter rechnet schon damit, dass die KAGes nächstes Jahr rund 400 Millionen Euro vom Land braucht, um den prognostizierten Abgang abzudecken.
von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") uns steirerkrone.at
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