11.02.2020 07:00 |

AK Tirol warnt

FinanzOnline liefert derzeit falsche Ergebnisse!

Zahlreiche Steuerpflichtige führen derzeit online ihre Arbeitnehmerveranlagung (Steuerausgleich) für das Vorjahr durch. Doch Vorsicht ist geboten, denn laut AK Tirol funktioniert derzeit die Funktion „Vorberechnung“ bei FinanzOnline nicht und liefert falsche Ergebnisse! Der Grund dürfte ein Programmierfehler sein. Das Finanzministerium ist nun gefordert, die Probleme schnellstmöglich erfolgreich zu beheben.

Insbesondere sind laut der Arbeiterkammer Tirol der im Jahr 2019 neu eingeführte Familienbonus Plus sowie der Alleinverdiener-/erzieherabsetzbetrag entweder gar nicht oder in unrichtiger Höhe ausgewiesen. Es kommt zu Unsicherheiten bei den Steuerpflichtigen, wenn diese eine Gutschrift erwarten und sie dann auf dem Bildschirm bzw. auf dem Steuerberechnungsblatt mit einer Nachzahlung konfrontiert werden.

FinanzOnline keine „Fake-Seite“
Wurde zum Beispiel der Familienbonus Plus schon 2019 während des Jahres beim Arbeitgeber beantragt, so wird dieser bei der Vorberechnung fälschlich wegen des Programmfehlers nicht mehr berücksichtigt, dementsprechend scheint eine sehr hohe Steuernachzahlung auf. „Die Steuerpflichtigen sind durchaus geschockt. Zumal es sich bei FinanzOnline um keine ,Fake-Seite’ handelt, die von irgendwelchen Internetbetrügern eingeschleust worden ist“, schildert die AK Tirol.

„Finanzamt gefordert“
Das Finanzministerium sei nun gefordert, den Programmierfehler zu beheben und bis zum Zeitpunkt der Korrektur einen Vermerk bei FinanzOnline anzubringen. Die Jahreslohnzettel der Arbeitgeber, der Pensionsversicherungsanstalt, der Krankenkassen und des AMS müssen erst bis 29. Februar an das Finanzamt übermittelt werden. Daher kann die große Masse ohnehin erst ab März eine aussagekräftige Berechnung durchführen lassen.

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