Völlig irre:

Raser gefährdeten die Helfer

Niederösterreich
06.02.2020 12:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Fast zu einer Tragödie wäre es auf der S 6 im Bezirk Neunkirchen gekommen. Als Feuerwehrleute ein Autowrack bargen, bretterten andere Lenker ungebremst vorbei. Vier Pkw krachten sogar in die Absicherung der Unfallstelle - nur ein beherzter Sprung rettete die Helfer.

Zuerst sah es nach einem Standardeinsatz für die Neunkirchner Stadtfeuerwehr aus. Eine Lenkerin war auf der Semmering-Schnellstraße ins Schleudern geraten, ihr Auto schlitterte auf den Pannenstreifen. Während der Bergearbeiten wurde die Unfallstelle mit Verkehrskegeln und Signallichtern gesichert. Zudem postierten die Florianis davor einen Tanklöschwagen - er sollte als Rammschutz dienen. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich herausstelle: Vier Autos krachten in die Absicherung.

„Kameraden konnten sich gerade noch mit einem Sprung zur Seite vor den schleudernden Wagen in Sicherheit bringen“, schildert ein Feuerwehrmann. Trotz Schneerieseln und Eiseskälte waren die Lenker nicht vom Gas gegangen.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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