02.02.2020 18:09 |

Von Auftragsmörder

Möchtegern-Rapper ließ Mutter hinrichten

Schmuck und ein Ford Mustang waren Qaw‘mane Wilson als Geschenke von seiner Mutter nicht genug. Also engagierte der erfolglose Rapper aus dem US-Bundestaat Illinois einen Auftragsmörder und ließ sie töten, um die Lebensversicherung zu kassieren. Doch die Sache flog schließlich auf und Wilson wurde zu 99 Jahren Haft verurteilt.

2012 hatte Wilson den Auftragsmörder auf seine Mutter Yolanda Holmes angesetzt. Der Killer drang in die Wohnung der arglosen Frau ein und erschoss sie, als sie schon im Bett lag und schlief. Dann rief der Mörder seinen Auftraggeber an, um ihm zu sagen, dass der Job erledigt sei. Doch Wilson, der sich als Rapper „Young QC“ nannte, wollte sichergehen. „Du musst sicherstellen, dass die Schlampe tot ist!“, ließ er den Auftragskiller noch mehrfach auf den Leichnam der Frau einstechen.

Trauernder Waise lebte in Saus und Braus
Fortan lebte der erfolglose Rapper als trauender Waise in Saus und Braus, da er die Lebensversicherung seiner Mutter kassierte. Den Ford Mustang, den seine Erzeugerin ihm geschenkt hatte, ließ er gar zum protzigen Flügeltürer umbauen. Wilson warf auch Tausende Dollar in bar in eine Menschenmenge, die den Möchtegern-Rapper dafür abfeierte. Er filmte die Szene, um das Video danach bei YouTube posten zu können, berichtete die Lokalzeitung „Chicago Sun-Times“.

Doch acht Jahre nach dem Auftragsmord an Yolanda Holmes kam die Wahrheit doch noch ans Licht. Hinweise führten Ermittler auf die Spur des mittlerweile 30-jährigen Sohnes. Wilson und der von ihm beauftragte Mörder wurden festgenommen. Richter Stanley Sacks verurteilte Qaw‘mane Wilson jetzt zu 99 Jahren Haft und betonte bei der Urteilsverkündung die Güte und Fürsorge von Holmes. Eugene Spencer, der die Mutter ermordet hatte, erhielt ein zusätzliches Jahr Gefängnis und kommt somit auf ganze 100 Jahre Häfn.

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