13.01.2020 20:13 |

Shiffrin gegen Vlhova

„Spionage-Affäre“: Kristoffersen mit klarer Ansage

Die „Spionage-Affäre“ rund um Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova zieht im Ski-Zirkus weiter weite Kreise - und nun schaltet sich auch der norwegische Supertechniker Henrik Kristoffersen in die heiß geführte Debatte ein! „Wenn du im Winter trainierst, stehen viele Leute rum und filmen. Du kannst im Grunde alles auf YouTube finden. Außer beim Material habe ich keine Geheimnisse, also macht mir das nichts aus“, sagte der Gesamtweltcupführende am Wochenende in Adelboden.

Im Damen-Weltcup wird derzeit ein „Spionage“-Fall thematisiert. Das Betreuerteam der Branchen-Besten Shiffrin beschwert sich darüber, dass man im Lager der Slowakin Vlhova ein zu großes Augenmerk auf das Training der US-Amerikanerin legt. Das findet für alle einsichtig auf einem Hang statt, also nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Kristoffersen erklärte in Adelboden, dass er gerade erst gemeinsam mit den Franzosen um Victor Muffat-Jeandet trainiert habe. In der Vergangenheit kreuzten sich beim Training seine Wege auch öfters mit jenen von Marcel Hirscher.

„Gemeinsames Training ist fein, das macht wirklich nichts. Wir müssen ja trotzdem unsere Sachen machen. Wir sind alle Menschen, wir fahren unterschiedlich Ski. Wenn du was davon mitnehmen kannst, ist das gut - aber am Ende geht es darum, was du machst.“ Man könne immer von anderen lernen. „Wenn das jemand will, macht mir das wirklich nichts aus. Wir lernen von allen und entwickeln uns weiter.“ Was er aber freilich „nicht okay“ finden würde, wäre, wenn jemand das Material ausspionieren würde.

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