Gerade, weil es ihnen die Eltern untersagt hatten, dürften die beiden Siebenjährigen auf das Glasdach der Tiefgarage gestiegen sein. Wie Kinder nun eben so sind, genossen sie den Reiz des Verbotenen - bis das Glas einbrach.
"Bereits in der Vorwoche haben Bewohner der Genossenschaft mitgeteilt, dass das Glasdach einen Sprung aufweist", ärgert sich Georg B. (linkes Bild), dessen Sohn David unverletzt blieb. Wiederholt hätte er ihm verboten, auf das Glasdach zu steigen: "Das ist nämlich leider ganz einfach. Die Mauer ist nur eineinhalb Meter hoch, und davor liegt quasi als Aufstiegshilfe ein 30 Zentimeter dicker Baumstamm."
Herumgehüpft, bis Scheibe zerbrach
Am Mittwoch gegen 18 Uhr reizte es David und seinen Freund Pablo H. wieder einmal, auf dem Dach zu spielen. Während David nur auf dem Glas stand, begann Pablo auf der Scheibe daneben zu hüpfen. Plötzlich ein Knirschen und Klirren, dann stürzte der Siebenjährige fünf Meter tief auf den betonierten Garagenboden. David rannte zu seiner Mutter, die sofort das Rote Kreuz verständigte.
Als die Helfer eintrafen, irrte Pablo im Schock in der Garage umher. Der Bub erlitt Prellungen, Schnitt- und Schürfwunden, aber gebrochen ist nichts. "Am Donnerstag um 6 Uhr früh hat der Bub meinen Sohn aus dem Spital angerufen. Er wird wieder ganz gesund", so Georg B.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Ricardo
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