11.01.2020 20:13 |

Will Dialog mit Bank

Federer voll des Lobes für Thunberg und Co.!

Roger Federer lässt mit einem bemerkenswerten Statement aufhorchen. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger wurde in den letzten Tagen von Schweizer Klima-Aktivisten schwer kritisiert. Der Tennis-Kaiser reagierte schnell und mit viel Verständnis für die Jugendlichen.

Wie krone.at bereits berichtete, wird Roger Federer wegen eines seines Sponsoren kritisiert. Wegen Credit Suisse. Die Bank soll mehreren Firmen Kredite gewährt haben, die mit fossilen Energien handeln. Die fossile Energiegewinnung wird von den Umweltschutzaktivisten stark kritisiert. „Es gibt keine Bank in der Schweiz, die klimaschädlicher ist“, zitierte Klima-Aktivist Andri Gigerl (19) gegenüber der Schweizer Tageszeitung „Blick“ eine Studie des „Rainforest Action Network“.

Die jungen Schweizer Klimaaktivisten starteten einen Twitter-Thread, mit dem Namen „RogerWakeUp“ (zu Deutsch. „Roger, wach auf!“). Auch die weltberühmte schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hatte es retweetet. Der Aufruf ging viral und der Tennis-Superstar sah sich gezwungen, zu reagieren. Und das tat er auch: 

Ich nehme die Auswirkungen und die Bedrohung durch den Klimawandel sehr ernst, zumal meine Familie und ich inmitten der Zerstörung durch die Buschbrände in Australien ankommen. Als Vater von vier Kindern und leidenschaftlicher Befürworter der universellen Bildung habe ich grossen Respekt und Bewunderung für die Jugendklimabewegung. Ich bin den jungen Klimaaktivisten dankbar, dass sie uns alle dazu zwingen, unser Verhalten zu überprüfen und nach innovativen Lösungen zu suchen. Wir sind es ihnen und uns selbst schuldig, zuzuhören. Zudem bin ich mir meiner Verantwortung als Privatperson, als Athlet und als Unternehmer sehr bewusst und möchte diese privilegierte Position für den Dialog in diesen wichtigen Fragen mit meinen Sponsoren nutzen“, schrieb der Sympathieträger.

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