04.01.2020 11:10 |

Ski alpin

„Wir sind von der Strecke her schon bereit“

In genau einer Woche steigt in Zauchensee die erste Weltcup-Abfahrt seit 2017. Hausherr Michael Walchhofer, der erstmals als Chef des Organisationskomitees fungiert, hätte gerne das abgesagte Val d’Isère-Rennen übernommen. Das scheiterte aber an den TV-Rechten. Anna Veith wird nicht, wie einmal angedacht, die Abfahrts-Trainings zu Testzwecken nützen. Dafür erwägt die 30-Jährige einen Start als Kombi-Vorläuferin im Super G.

Die Tribünen sind im Aufbau, das VIP-Zelt ebenso. „Aber von der Strecke her wären wir schon bereit für die Abfahrt“, berichtete Zauchensee-Hausherr Michael Walchhofer. In exakt einer Woche gastiert erstmals seit 2017 (Abfahrtssieg durch Christine Scheyer) der Damen-Weltcup auf der Kälberlochstrecke. Ex-Abfahrts-Weltmeister Walchhofer fungiert dabei erstmals als Chef des Organisationskomitees. Als solcher ist der Hotelier aktuell im Stress.

Aber sein Team mit einem Stamm von 30 Leuten sorgt für Top-Bedingungen. Streckenchef Alex Kronreif und Berater Heinz Stohl haben eine perfekte Piste hergezaubert. „Wir kommen ohne Wasser aus, sie ist sehr kompakt“, betonte Walchhofer.

Der mit den Veranstaltern von Val d’Isère mitfühlte, die vor Weihnachten beide Damen-Rennen absagen mussten. „Wir hätten die Abfahrt auch gerne am kommenden Freitag übernommen. Das ist letztlich aber an den TV-Rechten gescheitert. Von der Finanzierung her wäre es gegangen“, meinte der 44-Jährige.

Die ÖSV-Girls um Abfahrts-Weltcupsiegerin Nici Schmidhofer legten vor Weihnachten noch ein Spezial-Training in der „Zauch“ ein. „Vor allem die Hot-Air-Passage kannst du nicht simulieren. Da sind solche Zusatz-Läufe ein Gewinn“, weiß Walchhofer. Der am 9. Jänner (20.15 Uhr) mit Annemarie Moser-Pröll und Renate Götschl bei einer Spezialsendung in ORF Sport plus auftritt. Thema: Ein Rückblick auf 40 Jahre Weltcup in Zauchensee, wo es im Dezember 1980 die ersten beiden Rennen gab.

Anna Veith wird nicht - wie einmal angedacht - zu Testzwecken die Abfahrtstrainings (Donnerstag und Freitag) bestreiten. Sie fand zuletzt auf der Reiteralm Top-Trainingsbedingungen vor. Dafür will die 30-Jährige als Vorläuferin im Kombi-Super-G am Sonntag einen Renntest absolvieren.

Herbert Struber
Herbert Struber
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