23.12.2019 19:00 |

„Krone“-Familie hilft

Schlaganfall als Baby: Alexander ist Pflegefall

Was Alexanders Papa und Mama erlebt haben, ist der ärgste Albtraum aller Eltern: Der herzige Bub kam gesund zur Welt - und ist jetzt, mit zwei Jahren, ein Pflegefall. Die „Krone“-Familie hilft nun.

Die Eltern von Alexander hatten den Traum von einer glücklichen Familie und waren dabei, ihn umzusetzen. Hochzeit. Ein kleines Eigenheim (mit Kredit, wie wohl die meisten Häuslbauer), zwei herzige Kinder, Harmonie. Dankbarkeit und Demut für dieses Glück.

Als Baby Alexander auf die Welt kam, hätte diese für die Eltern auch nicht mehr schöner sein können. Pumperlgesund, ein entzückendes Baby, fröhlich, aufgeweckt, ein Sonnenschein.

Die Sorgen um seine Zukunft sind erdrückend
Ein Sonnenschein ist er heute noch. Jetzt, mit zweieinhalb Jahren. Jetzt, wo Alexander nur noch schlucken, lächeln, liegen kann. Mehr nicht. Und ob es jemals mehr wird - an solche Prognosen wagt sich kein einziger Arzt.

Denn Alexander hatte das, was bei älteren Menschen schrecklich genug ist, bei Babys aber eine unvorstellbare Tragödie: einen Schlaganfall. Mit drei Monaten!

„Er hatte in der Nacht unruhig geschlafen, viel gespuckt, geweint“, erzählt seine Mama. „In der Früh war er blass und wollte nichts essen.“ Und dann der Schock: Als die Mama ihr drei Monate altes Baby auf dem Arm hielt, fing es zu zucken an, über Minuten. Und war danach völlig apathisch.

Niederschmetternde Diagnose
Der Arzt erkannte sofort den Ernst der Situation - in der Kinderklinik wurde schließlich die niederschmetternde Diagnose gestellt: Hirnblutung mit Schlaganfall. Die linke Hirnhälfte wurde dabei fast komplett zerstört. Die Folgen: Der Zweijährige ist auf dem Stand eines Säuglings, kann nicht sitzen, sich drehen.

Am größten sind für die Eltern die Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Dazu wird der Umbau des Hauses in eine behindertengerechte Form nötig sein. Noch kann Alexander getragen werden - aber bald wird er, als Jugendlicher, als Erwachsener, dafür zu schwer sein. Das Bad muss so gestaltet sein, dass man mit dem Rollstuhl hineinkommt, das Bett - das ist zu viel, um alles aufzuzählen, was da als finanzielle Lawine auf die Eltern zurollt.

Hohe Kosten für Familie
„Wir sind nicht an der Armutsgrenze, bitten auch nicht um Almosen“, sagt die Mutter deutlich. Aber alles, was über den Alltag hinausgeht, die enormen baulichen und für Therapien relevanten Investitionen in die Zukunft kann die kleine Familie allein nicht stemmen.

Und im Moment sind es eben eher Kleinigkeiten, die den herzigen Alexander zum Strahlen bringen würden. Einen „Splashy“ wünscht man sich, einen Badesitz, der auch die Wahrnehmung fördert - mit 440 Euro aber nicht zu finanzieren ist. Ein kleiner Wunsch jetzt - eine riesengroße Herausforderung für die Zukunft.

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Christa Bluemel
Christa Bluemel
Claudia Fulterer
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