Signale an Lokführer

Pkw auf Gleis: Feuerwehrmann verhindert Zugunglück

Es fehlten nur wenige Meter zum Unglück - doch dank des raschen Eingreifens eines Feuerwehrmannes konnte ein womöglich tödlich verlaufendes Drama gerade noch verhindert werden. Der Helfer hatte im niederösterreichischen Himberg ein Auto bemerkt, das auf den Gleisen der Ostbahn zum Stillstand gekommen und nicht mehr fahrtüchtig war. Ein herannahender Personenzug drohte den Wagen zu erfassen.

Der Fahrerin des Autos war am späten Mittwochnachmittag auf dem Bahnübergang auf der Ebergassingerstraße in Himberg ein folgenschwerer Fehler unterlaufen - sie war aus ungeklärter Ursache auf die Gleise der Ostbahn abgebogen, ihr Wagen blieb in der Folge hängen und ließ sich weder vor- noch zurückbewegen. Und es näherte sich bereits ein Personenzug.

Signale mit Blaulicht und Handlampe
Oberfeuerwehrmann Philipp N. von der Freiwilligen Feuerwehr Himberg, er war gerade auf einer Dienstfahrt, erkannte nach Angaben von Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich „sofort die Ernsthaftigkeit der Lage“ und reagierte. Mittels Blaulicht und Handlampe machte er den Lokführer auf die Gefahr und das Hindernis auf den Gleisen aufmerksam - und wurde damit wohl zum Lebensretter.

„Wenige Meter vor Auto zum Stillstand“ gekommen
Dank einer Notbremsung kam die Garnitur „gerade noch rechtzeitig, wenige Meter vor dem Auto, zum Stillstand“, berichtete die Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite. Die rasche Reaktion des Feuerwehrmannes habe „definitv Schlimmeres“ verhindern können. Gemeinsam mit zwei weiteren, zufällig vorbeigekommenen Kameraden betreute er im Anschluss die geschockte Fahrerin des Pkw. Der Wagen der Frau wurde von den Einsatzkräften mit einer Seilwinde geborgen.

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