04.12.2019 15:00 |

Infotag

Türen der Hochschule Stams stehen offen

Um den neuen Herausforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden, hat sich die Lehrerausbildung völlig gewandelt. Auch die Kirchlich Pädagogische Hochschule Edith Stein (KPH) fand im neuen Verbund ihre Rolle. Am Tag der offenen Türe (Donnerstag, 5. Dezember) können Pädagogen in spe am Standort Stams hinter die Kulissen blicken.

Lehrer werden, für viele eine Berufung. Aber es ist auch ein Beruf, der erlernt werden muss. Die für viele längst fällige Reform der Lehrerausbildung wurde vor vier Jahren vollzogen: Grundlage war die Bildung des Ausbildungsverbundes West von Universität, Pädagogischen Hochschulen und Mozarteum. Statt der Ausbildungsdifferenzierung in Schultypen spricht man nun von Primarstufe (1. bis 4. Schulstufe, also Volksschule) und Sekundarstufe (5. bis 13. Schulstufe).

34 neue VS-Studenten
„Heuer beendeten am Standort Stams die ersten 32 Volksschulpädagogen ihr Studium im neuen System“, freut sich KPH-Vizerektorin Maria Kalcsics, „die um zwei Semester längere Dauer des Bachelorstudiums und das weiterführende Masterstudium führen zweifellos zur Aufwertung des Berufes.“ Die Verschränkung von Wissenschaft und Forschung mit der Schulpraxis werde im neuen Studium intensiviert. Mit den Schwerpunkten Inklusive Pädagogik, Religionspädagogik und LebensART-Pädagogik seien wichtige Zusatzqualifikationen zu erlangen. 34 neue Studenten starteten im Oktober ihr Bachelorstudium zum Volksschullehrer in Stams, davon immerhin fünf junge Männer, das sei überdurchschnittlich.

Nachwuchs ist auch gefragt. Gerade im Tiroler Unterland und in Osttirol gebe es bereits jetzt einen gewissen Mangel an Volksschullehrern, heißt es aus der Bildungsdirektion. Also ein Zukunftsberuf? Davon können sich Interessierte am Donnerstag von 10 bis 15 Uhr im Rahmen des Tages der offenen Türe in Stams ein direktes Bild machen.

Hubert Daum, Kronen Zeitung

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