Kein Entschuldigungsschreiben brauchen Schülerinnen und Schüler, die am Freitag an einer „Fridays for Future“-Demo gegen Umweltverschmutzung teilnehmen. Das gilt aber nur, wenn sie im Rahmen des Unterrichts dabei sind. Ob es sich um eine schulnahe Veranstaltung handelt, entscheiden Schulen autonom.
„Es gibt eine klare gesetzliche Regelung. Ein Erlass des Bildungsministeriums erlaubt die Teilnahme an weltweiten Streiks“, erklärt Bildungsdirektor Robert Klinglmair: „Wir haben die Demo nicht flächendeckend als schulnahe Veranstaltung bestimmt, ich will ja niemanden zwangsbeglücken.“
Demonstration als Unterricht
Nehmen die jungen Leute also im Zuge des Unterrichts an der Demo teil und sind sie in Begleitung von Lehrern vor Ort, so darf das unentschuldigt und während der Schulzeit passieren. Schließlich gelten die Themen als schulnah und können im Unterricht vor- und nachbereitet werden.
“Fridays for Future“-Demonstrationen in Kärnten und Osttirol
Die „Fridays for Future“-Proteste am Freitag sind Teil des vierten weltweiten Klimastreiks. In Klagenfurt wird ab 11.55 Uhr - also fünf vor zwölf - protestiert, Treffpunkt ist der Heiligengeistplatz. Zeitgleich startet die Demo am Egger-Lienz-Platz in Lienz. Im Villacher Stadtpark geht es um 12.30 Uhr los.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.