11.11.2019 14:45 |

Alltagsgeschichten

Alte Ansichten: Berühmte Klagenfurter von einst

In der heutigen Ausgabe unserer Klagenfurter Alltagsgeschichten dreht sich wieder alles um große Söhne und Töchter der Kärntner Landeshauptstadt.

Eine dieser Töchter war Erzherzogin Maria Anna Habsburg (siehe Foto unten). Die Tochter von Maria Theresia wurde am 6. Oktober 1738 geboren und war ein Opfer der zu ihrer Zeit herrschenden Heiratspolitik. Pockennarbig und wegen einer Wirbelsäulenverwachsung galt sie als „unvermittelbar“ auf dem Heiratsmarkt.

Bei einer Reise nach Innsbruck machte sie in Klagenfurt halt und war von den Schwestern des Elisabethinerinnen-Ordens, die sie ohne Bewertung ihres Aussehens aufnahmen, zutiefst beeindruckt. Sie erbaute später neben dem Kloster eine Residenz (heute Bischöfliches Palais). Bis zu ihrem Tod 1789 blieb sie in Klagenfurt und widmete sich der Krankenpflege und der Armenfürsorge.

Alte Ansichten von Klagenfurt: Vinzenz Rizzi
Eigentlich in Spittal an der Drau geboren, war der Priester und Autor Vinzenz Rizzi (1816-1856) ein Wahl-Klagenfurter (siehe Foto oben). Er trat hier in das Priesterseminar ein. Zuvor und auch während seiner Zeit im Seminar arbeitete und wirkte er als Journalist. Rizzi schrieb viele wunderschöne Liebesgedichte; daher nannte ihn sein Freund Eduard Hanslik auch den „immer verliebten Priester“.

Gustav Adolf Metnitz war Bürgermeister von Klagenfurt
Und Gustav Adolf Metnitz (1862-1915) galt als einer der fortschrittlichsten Bürgermeister, die Klagenfurt während der Monarchie aufzuweisen hatte (siehe Foto oben). Seine Maxime „Alles, was eine Stadt für die Bürger braucht, hat der Stadt zu gehören“ setzte er radikal um, indem er Bestattung, Wasserwerk, Tramway, Wörthersee-Schifffahrt und sogar das E-Werk „verstadtlichte“.

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