10.10.2019 08:00 |

Fußball

Für SAK und FC Pinzgau ein Konkurrent weniger

Sportlich sind der SAK und der FC Pinzgau in der Regionalliga Salzburg ganz klar auf dem Weg in die Frühjahrs-Westliga mit den Top-Teams aus Tirol und Vorarlberg. Wo der Direkt-Aufstieg in die 2. Liga ausgemacht wird. Im Ländle will zwar der dominierende FC Dornbirn rauf, hat aber kein geeignetes Umfeld. Verfolger Altach Amateure hat indes die 2. Liga bereits ad acta gelegt - denn die Bundesliga-Truppe hat andere Sorgen.

Der Zulassungsworkshop am 23. Oktober in Wien ist das erste Treffen der Aufstiegskandidaten in die 2. Bundesliga. Wo aus Salzburg die Regionalliga-Leader SAK und FC Pinzgau fix dabei sind. Und aus Vorarlberg der dominierende Dornbirner SV. Der will rauf – doch von der Infrastruktur ist der Dorfklub ohne Sitzplatztribüne und Flutlicht weiter entfernt von Profifußball als San Marino vom Europameistertitel. Der erste Verfolger, die Altach Amateure, wären gefährlicher, weil sie die Infrastruktur ihres Bundesligisten nutzen könnten. Doch in Altach brennt nicht erst seit dem 0:6 in Salzburg der Hut. Da gibt’s andere Sorgen, ist der Aufstieg der „Fohlen“ absolut kein Thema.

Ein Konkurrent weniger für die Salzburger – auch SW Bregenz (frühestens 2021) und Hohenems planen nicht für die 2. Liga. Aus Tirol sind ebenso keine Liebesbekundungen zu hören. Freie Bahn also für den SAK oder FC Pinzgau? Nur, wenn die Infrastruktur passt. Und beim SAK neben Präsident Christian Schwaiger noch ein großer oder viele kleinere Sponsoren ein sorgenfreies Budget ermöglichen. Schwaiger hat privat bereits einige hundert Tausend Euro in sein Herzensprojekt gesteckt – das allein reicht aber bei weitem nicht.

Herbert Struber
Herbert Struber
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