03.10.2019 11:55 |

„Hoff“-Macher hilft

Hollywood-Happy-End für obdachlose U-Bahn-Sängerin

Wenn das nicht nach einem echten Hollywood-Happy-End klingt! Die Polizei von Los Angeles hatte letzte Woche ein Handyvideo geteilt, auf dem eine Obdachlose singt. Und wie! Denn Emily Zamourka trällerte eine Puccini-Arie perfekt wie ein Profi. Mit dem Resultat, dass David Hasselhoffs Produzent sie jetzt verpflichten will.

Die tragische Geschichte von Zamourka rührte in den vergangenen Tagen viele Menschen in den USA. Sie war vor 24 Jahren aus Russland in die USA immigriert und arbeitete als Piano- und Geigenlehrerin. Nachdem sie schwere gesundheitliche Probleme hatte und für die Behandlung selbst aufkommen musste, landete sie mittellos auf der Straße.

Geige zerstört
Vor zwei Jahren kam dann der absolute Tiefpunkt. Dem örtlichen Sender „ABC7“ verriet sie, dass ein anderer Obdachloser ihre Geige zerstört hatte: „Es war mein größter Schatz und die einzige Möglichkeit für mich, ein Einkommen zu haben. Sie war 10.000 Dollar wert.“ Beim Spielen in der U-Bahn-Station in Downtown Los Angeles hatte der Fremde ihr das Instrument entrissen und war geflohen: „Ich bin hinterher gerannt. Da hat er plötzlich meine Geige auf den Boden gehauen und zerstört.“

Hasselhoff-Produzenten will „Engelsstimme“
Dank des Polizisten, der ihren Gesang gefilmt hatte, hat sich ihr Leben schlagartig wieder zum Guten gewandt. Das Twiter-Video von „Emily the Opera Singer“ ging prompt viral. Zahlreiche staunende Zuhörer kommentierten begeistert und sprachen von einer „Engelsstimme“. Stars wie Broadway-Star Kristin Chenoweth boten ihre Hilfe an, der Frau einen Job in der Musikbranche zu beschaffen. Den braucht Zamourka jetzt nicht mehr.

Der Musikproduzent Joel Diamond hat ihr einen Vertrag für sein „Silver Blue Records“ angeboten. Wem der Name bekannt vorkommt: Diamond hatte David Hasselhoffs legendäre „Looking for Freedom“-LP produziert und den legendären Schmusesänger Engelbert Humperdinck entdeckt.

Spenden für Geige und Unterkunft
Noch hat Zamourka, um die sich US-Medien mittlerweile für Interviews reißen, allerdings nicht unterschrieben. Zumal ihre größte Not vorerst gelindert wurde - dank einer Spendenkampagne auf „GoFundMe“. Auf der kamen bislang fast 51.000 Dollar zusammen. Mit dem Geld will sich Zamourka unter anderen eine neue Geige kaufen. Eine neue Unterkunft hat sie auch schon.

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