25.09.2019 10:15 |

Massive Schäden

Dutzende Tote nach schwerem Erdbeben in Pakistan

Ein schweres Erdbeben in Pakistan hat mindestens 38 Tote gefordert. 37 Menschen kamen im nordöstlichen Bezirk Mirpur in der Region Kaschmir ums Leben, ein weiteres Todesopfer wurde in der östlichen Provinz Punjab verzeichnet, sagten lokale Behördenvertreter am Mittwoch. Außerdem seien mindestens 478 Menschen verletzt worden. 150 von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Das Erdbeben hatte am Dienstag vor allem Pakistan erschüttert, war aber auch in den Nachbarländern Afghanistan und Indien zu spüren. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 5,2 an. In sozialen Medien wurden Bilder von massiven Schäden an Häusern und Straßen vor allem aus der Region Kaschmir geteilt.

Epizentrum nahe der Hauptstadt
Das Zentrum des Bebens in rund zehn Kilometern Tiefe lag laut der pakistanischen Meteorologiestelle in der Stadt Jhelam in der Nähe der Hauptstadt Islamabad und unweit des pakistanisch kontrollierten Teils der Region Kaschmir.

Starker Regen erschwert Rettung
Umfangreiche Rettungsarbeiten sind angelaufen. Behördenvertretern zufolge werden diese durch die schweren Schäden an den Straßen und seit Mittwochfrüh durch starken Regen behindert.

Erdbeben sind in der Region weitverbreitet und können große Schäden anrichten. Im Oktober 2015 wurden bei einem Beben der Stärke 7,5 mehr als 400 Menschen getötet und mehrere Tausend in Afghanistan, Pakistan und Indien obdachlos.

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