20.09.2019 12:25 |

Petition vorgelegt

Trump soll Geschirrspüler „großartig machen“

Die konservative und libertäre Lobbygruppe FreedomWorks hat Trump dazu gedrängt, „Geschirrspüler wieder großartig zu machen“. Eine entsprechende Petition dazu wurde im Energieministerium vorlegt. Demnach sollen schnelle Geschirrspüler, die ihre Arbeit in weniger als einer Stunde erledigen, aber gleichzeitig umweltschädigender sind, wieder erlaubt werden.

Eine „neue Klasse schneller Geschirrspüler“ fordert auch der libertäre Thinktank Competitive Enterprise Institute. Diese würden mehr Strom und Wasser verbrauchen, „daher muss das Energieministerium die Effizienzstandards senken“, heißt es dort ganz unverblümt. Der zuständige Industrieverband hatte allerdings bereits im Vorjahr gewarnt, „eine Lockerung der Standards würde zu zusätzlichen Kosten für die Produzenten und damit letztlich für die Konsumenten“ führen.

Moderne Geschirrspüler sind schonender für die Umwelt
Der Hintergrund: Moderne Geschirrspüler brauchen meist länger, um ein längeres Einweichen zu ermöglichen. Dadurch verbrauchen die Geräte bei niedrigerer Temperatur deutlich weniger Strom und Wasser. Ein großer Teil der Geschirrspüler in den USA bieten allerdings weiter Kurzprogramme von etwa einer Stunde Länge an. Dass moderne Geräte dadurch weniger sauber waschen können, wie FreedomWorks behauptet, bezweifelt der Verband.

Laut „New York Times“ stecken hinter den Kampagnen wie „Make Dishwashers Great Again“ nicht die Industrieverbände, sondern konservative Gruppierungen, die sich für eine radikale freie Marktwirtschaft einsetzten und oft Verbindungen zur Ölindustrie hätten. 

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